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Start-ups präsentieren sich auf Microsofts Demo Night

Berlin Start-ups präsentieren sich auf Microsofts Demo Night

Neun Start-ups aus der ersten Gründerklasse von Microsoft haben in Berlin mit ihren Geschäftsideen um die Gunst von Investoren geworben.

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Firmenchef von Pinio, Markus Gilles, führt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBIT sein Videoprojekt vor. Foto: Christoph Schmidt

Berlin. Neun Start-ups aus der ersten Gründerklasse von Microsoft haben in Berlin mit ihren Geschäftsideen um die Gunst von Investoren geworben.

Zu den Firmen gehört unter anderem Pinio, deren App für Video-Nachrichten bereits von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBIT in Hannover getestet wurde. Sensorberg, ein Pionier in der iBeacon-Technologie, erhielt binnen kürzester Zeit ein Investment in Höhe von 750 000 Euro von der Technologie Holding GmbH.

„Wir wollen helfen, die nächste Eine-Million-Dollar-Company zu entwickeln“, sagte Peter Jaeger, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland.

Die Start-ups aus der ersten Gründerklasse waren am 11. November in den vierten Stock der Hauptstadt-Repräsentanz von Microsoft in Berlin eingezogen. Seitdem wurden Technikfragen geklärt, Verträge formuliert und Business-Pläne gecheckt. Die jungen Firmen seien in recht unterschiedlichen Entwicklungsstufen in das Programm gekommen, sagte Jaeger. „Wir hatten kaum ein Problem zweimal.“

In der Hauptstadtrepräsentanz von Microsoft präsentierten die jungen Firmengründer vor rund 250 Gästen ihre Geschäftsideen. Unter ihnen waren laut Microsoft Holtzbrinck Ventures, Hasso Plattner Ventures und Rocket Internet. Während des Programms öffnet Microsoft den jungen Firmen auch den Zugang zu seinen rund 36 000 Partnern in Deutschland. Für manche seien das die ersten Kundenkontakte.

„Wir sind überzeugt von Berlin als Innovationsstandort“, sagte Jaeger. Bei dem Unterstützungs-Programm gehe es Microsoft vor allem um vier Megatrends. Die Teams sollten sich mit Themen wie Mobility, Cloud Computing, soziale Kommunikations-Anwendungen oder Big Data beschäftigen.

Dann sei die Frage, ob Microsoft den Teams zutraut, ihre Idee umzusetzen und ob die Firma eine Chance auf dem Markt hat zu bestehen. Auf welcher Software-Plattform die Lösungen aufsetzen, sei nebensächlich, sagt Jaeger.

Manche Start-ups hätten zum Start des Programms bereits Kundenkontakte, dann gehe es darum, die Geschäftsstrategie zu verfeinern. Jaeger kann auch seine eigenen Erfahrungen einbringen. Bevor der Manager zu Microsoft kam, arbeitete er bei Unternehmen wie HP und IBM, aber auch als Technikchef des Start-ups EinsteiNet.



dpa

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