Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Multimedia YouTube will härter gegen verbotene Inhalte vorgehen
Thema Specials OZelot Multimedia YouTube will härter gegen verbotene Inhalte vorgehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:31 05.12.2017
Seit Juni sind auf YouTube 150.000 Videos wegen gewalttätigem Extremismus gelöscht worden. Quelle: Nicolas Armer
Anzeige
Mountain View

Googles Videoplattform YouTube will nach Kritik und politischem Druck härter gegen Gewalt und Extremismus vorgehen. Unter anderem werde die Zahl der Personen, die bei Google insgesamt Inhalte prüfen, im kommenden Jahr auf 10.000 erhöht, kündigte YouTube-Chefin Susan Wojcicki an.

Zugleich komme verstärkt Googles Expertise bei künstlicher Intelligenz zum Einsatz: Das maschinelle Lernen helfe menschlichen Prüfern, fast fünf Mal mehr Videos zu entfernen. Seit Juni seien 150.000 Videos wegen gewalttätigem Extremismus gelöscht worden. Inzwischen würden 98 Prozent davon von den selbstlernenden Maschinen aufgespürt.

Das ermögliche es YouTube, solche Inhalte schneller zu löschen. Fast 70 Prozent davon seien binnen acht Stunden nach dem Hochladen entfernt worden und fast die Hälfte in zwei Stunden. Die Algorithmen hätten seit Juni ein Volumen an Videos abgearbeitet, für das es 180.000 Personen bei einer 40-Stunden-Woche gebraucht hätte.

YouTube war in diesem Jahr unter Druck von Werbekunden gekommen, nachdem ihre Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos landeten. Wojcicki kündigte nun „einen neuen Ansatz für Werbung auf YouTube“ an, damit „Anzeigen nur dort laufen, wo sie auch laufen sollen“. Dazu solle es unter anderem mehr menschliche Kontrolle zusätzlich zu den Algorithmen geben und eine sorgfältigere Prüfung, welche Kanäle und Videos für Werbung in Frage kommen.

In Deutschland greifen zudem ab Januar die Vorschriften des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetztes, das ein schnelles Löschen verbotener Inhalte wie Hass und Gewalt vorsieht.

dpa

Mit 10.000 menschlichen Prüfern will die Videoplattform YouTube künftig schneller auf verbotene Inhalte reagieren. Auch Algorithmen und künstliche Intelligenzen sollen helfen, extremistische oder gewaltverherrlichende Inhalte zu löschen.

05.12.2017

Facebook bietet zum ersten Mal einen Dienst für Kinder im Alter unter 13 Jahren an. Im „Messenger Kids“ sollen sie in einer geschützten Umgebung mit Familienmitgliedern und untereinander kommunizieren. Jeder einzelne neue Kontakt muss von den Eltern abgesegnet werden.

04.12.2017

Textsicher müsste er mittlerweile sein: Ein australischer Netflix-Nutzer hat sich 352 Mal in einem Jahr denselben Film angeschaut. Der Spitzenreiter dürfte sich besonders bei Kindern größerer Beliebtheit freuen.

03.12.2017
Anzeige