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Die Nordlichter vom Roten Kreuz. Im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen kümmern sich 250 Mitarbeiter um das Wohl der Patienten

Anzeige Die Nordlichter vom Roten Kreuz. Im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen kümmern sich 250 Mitarbeiter um das Wohl der Patienten

Soforthilfe rund um die Uhr an 365 Tagenim Jahr: Die Notfallambulanz des DRK-Krankenhauses in Grevesmühlen ist jederzeit einsatzbereit, wenn dringende Hilfe erforderlich ist.

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Anne Harnack arbeitet in der Notfallambulanz des DRK-Krankenhauses in Grevesmühlen.

Quelle: FOTOS: DRK, CHRISTINE BORGWALD

Grevesmühlen. Blut abnehmen, Verbände anlegen und Fäden ziehen, Sprechstunde in der D-Arzt-Ambulanz für Patienten mit Arbeitsunfällen – für Anne Harnack (31) gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Die Medizinische Fachangestellte arbeitet seit drei Jahren im DRK-Krankenhaus. „Ich bin hier ganz nah an den Patienten, kann praktisch arbeiten, mache aber auch die Papiere für Aufnahme oder Abrechnung. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich“, sagt Anne Harnack, die in ihrer Freizeit Fußball spielt – ganz zum stolz ihrer Söhne Mika (8) und Jannis (5).

Etwa 5000 Patienten werden jedes Jahr im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen stationär, 6800 ambulant betreut. In drei Operationssälen werden jährlich mehr als 2000 Operationen durchgeführt. Eine, die sich um das Wohl der Patienten kümmert, ist Brigitte Lehmkuhl (62). Die Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet auf der Station 4, Gastroenterologie und Allgemeine Innere. „Ich habe 1972 als Sationshilfe angefangen. Vieles hat sich in den Jahren verändert“, sagt Brigitte Lehmkuhl. Im Mittelpunkt steht heute die Funktionsdiagnostik mit einer modern ausgestatteten Endoskopie und Ultraschallabteilung. „Wir sind im digitalen Zeitalter. Es gibt keine Papapierakten mehr, sondern einen mobilen Visitenwagen“, berichtet sie. 36 Betten gibt es auf der Station. „Wir tun alles in unseren Kräften stehende für die schnelle Genesung unserer Patienten.“

Noch während der Behandlung im Krankenhaus unterstützt der Sozialdienst Patienten und dessen Angehörige bei der Sicherung des Übergangs in den häuslichen Bereich, einer eventuellen geriatrischen Nachsorge oder bei der Suche nach einer sich anschließenden stationären pflegerischen Betreuung. Seit mehr als zehn Jahren ist Simone Federmann (49), Chefarztsekretärin der Inneren Abteilung, in enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften und dem ärztlichen Dienst bemüht, den hohen Anforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden. „Erster Ansprechpartner ist dabei immer der Patient und seine Wünsche, denn um sein Wohlbefinden geht es.“

Auf der Intensivstation arbeitet Monika Möller (56). Als Hygienefachkraft unterstützt sie außerdem die Krankenhausleitung bei der Umsetzung neuer Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert-Koch-Institut. „Dazu gehört z.B. die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter. Ein Fokus liegt auf der Desinfektion der Hände. Mit Hilfe einer Schwarzlichtlampe und fluoreszierendem Mittel, wird sichtbar gemacht, welche Bereiche gut desinfiziert sind und welche nicht. Gerade für Praktikanten ist das spannend“, erzählt die gelernte Kinderkrankenschwester, die in der Gemeinde Stepnitztal lebt. „Ich habe auch ein Informationsblatt für unsere Patienten erarbeit, in dem erklärt wird, dass im Krankenhaus ganz anders sauber gemacht wird, als zu Hause. Hier ist es z.B. notwendig, dass die Böden sehr nass gewischt werden, damit die optimale Wirkleistung der Desinfektion erreicht wird.“

250 Mitarbeiter arbeiten im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen. Das Haus hat 122 Planbetten in den Fachabteilungen Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie und Gastroenterologie, den Fachabteilungen Allgemein- und Visceralchirurgie, Orthopädie/ Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin. 54 000 Mark betrugen die Baukosten für das im Oktober 1889 in Betrieb gegangene städtische Krankenhaus an der Klützer Chaussee. Knapp 28,5 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert, der 2000 die ersten Patienten aufnahm.

Eine, die sich bestens mit der Geschichte des Hauses auskennt, ist Dörte Mews (53), Assistentin der Geschäftsführung. „Ich arbeite hier seit 31 Jahren, habe vieles erlebt.“ Wann es am Schönsten war? „Besonders aufregend war die Zeit, als das Krankenhaus neu gebaut worden ist. Aber spannend war es hier immer.“

Das Krankenhaus befindet sich seit 1992 in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes. Die medizinische Betreuung durch die Ärzte wurde von 92,09 Prozent der Patienten als sehr gut und gut eingeschätzt (Patientenbefragung 3. Quartal/2017).

DRK-Krankenhaus

Grevesmühlen gGmbH
Klützer Straße 13-15
23936 Grevesmühlen

Telefon: 03881 - 7260
Telefax: 03881 - 2580
E-Mail: info@drk-kh-gvm.de

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