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Greifswald 12 000 Fans beim Aufstiegsspiel
Vorpommern Greifswald 12 000 Fans beim Aufstiegsspiel
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00:01 13.01.2017
„In den 1950er Jahren gab es in Greifswald nur Fußball.“Ernst Schuldt Fußball-Oldie

„Weißt du noch, damals?“ Einmal im Monat beginnt das Treffen ehemaliger Fußballer zumeist mit diesem Satz, oder er fällt, wenn sich die Oldies der BSG KKW Greifswald (Betriebssportgemeinschaft Kernkraftwerk) bei ihren Gesprächen an die eine oder andere Geschichte aus den „Urzeiten“ des Greifswalder Fußballs erinnern.

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Greifswalder Fußball-Oldies schwelgen in Erinnerungen

Seit Oktober 2010 treffen sich die „Ehemaligen“ regelmäßig, die zwischen 1967/68 und 1980/81 mit der Greifswalder Mannschaft erfolgreich waren, beim „Italiener“ am Volksstadion. „Wir sind immer noch in großer Runde“, berichtet Gerhard Gürtler, der einst als Mannschaftsleiter fungiert hatte. „Angeregt hat diese Treffen seinerzeit Hartmut Schmidt“, sagt Gürtler. „Aus diesen Gesprächen sind dann immer mehr gemeinsame Abende mit den Ehefrauen oder auch Skat-, Lieder- und Bowlingabende geworden. Alle zwei Jahre unternehmen wir dann auch gemeinsame Reisen.“

Auch nach den aktiven Zeiten sind viele Spieler dem Fußball treu geblieben. Ernst Schuldt, der mittlerweile einer der Ältesten ist, bei Sturmvogel Lubmin oder Wolfgang Schröder, beim Greifswalder FC.

Der fast 80-jährige Schuldt machte 1954 sein erstes Spiel für die BSG Einheit Greifswald. In 15 Jahren hat er mehr als 200 Pflichtspiele für den Verein absolviert. „Er war eine Gallionsfigur auf dem Platz“, erzählt Schröder. Als 17-Jähriger hatte Schuldt seinen ersten Einsatz. „Das war gegen Magdeburg“, sagt Schuldt. „Ich war eigentlich nur als Besucher im Stadion. In der Pause wurde ich über den Lautsprecher aufgefordert, in die Kabine zu kommen. Ich musste mir sogar Schuhe ausleihen, um spielen zu können.“

Gern erinnern sich die Oldies auch an 1958. „Das war das Aufstiegsspiel gegen die BSG Motor Süd Brandenburg“, sagt Schuldt. 12 000 Zuschauer waren im Stadion. „Selbst gegen Bayern München im Jahr 1997 waren nicht so viele Leute dort.“ Schuld erzählt auch, dass es damals in der DDR-Liga auch Privilegien gab: „Es gab extra Essenmarken. Einmal in der Woche durften wir nach dem Training beim Fleischer Abendbrot essen.“ Spannende Geschichten fallen den Oldies bei jedem Treffen ein - und immer heißt es dann: „Weißt du noch?“ Philipp Weickert

OZ

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