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16 Teams starten beim Staffel-Marathon

Wolgast/Swinemünde 16 Teams starten beim Staffel-Marathon

Veranstalter konnte Sicherheitsbedenken der Polizei ausräumen / Bis zu 500 Läufer werden Samstag erwartet

Wolgast/Swinemünde. Der Sportklassiker Usedoms schlechthin kann beginnen. Alles ist auf gutem Wege. Am Sonnabend, dem 3. September, wird zeitgleich um 10.30 Uhr im polnischen Swinemünde und im Wolgaster Peene-Stadion der Internationale XXXVII. Usedom-Marathon gestartet. Auf der Promenade in Swinemünde beginnt der 42,195 km lange Hauptlauf entlang der Usedomer Seebäder mit Zielrichtung Wolgaster Peene-Stadion. In der Stadt am Peenestrom werden im Stadion zugleich die Läufer des 26. Halbmarathons (21,100 km) auf die Reise geschickt.

Ausrichter ist das Organisationskomitee Internationaler Usedom- Marathon Wolgast. Dessen Vorsitzender, Manfred Hoppach, zeigt sich optimistisch: „Ich rechne auf der langen Strecke mit etwa 200

Aktiven und beim Halbmarathon mit rund 250 bis 300 Läufern“, prognostiziert er. Hinzu kommt – und das ist neu in der diesjährigen Ausschreibung – der Usedom-Staffelmarathon. Fünf Teilnehmer je Staffel-Mannschaft teilen sich sozusagen die Marathonstrecke. Der längste der fünf Abschnitte ist 12,2 und der kürzeste 5,1 Kilometer lang. Angemeldet haben sich bislang 16 deutsche Staffeln und ein polnisches Team.

„Die starke Nachfrage bezüglich des Staffelmarathons hat uns überrascht“, sagt Hoppach. „Es zeigt uns aber ein nach wie vor großes Interesse am Laufsport, und dass Läufer nicht immer gleich einen schwierigen Marathon oder Halbmarathon bewältigen wollen.“

Die Sicherheitsbedenken der Behörden, die im vergangenen Jahr bezüglich der Traditionsveranstaltung laut wurden, konnten inzwischen ausgeräumt werden. Die Organisatoren mussten allerdings personell, finanziell und auch materiell aufrüsten, um heikle Streckenabschnitte zu entschärfen. „Besonders an der B 111, in der Ortslage Zinnowitz, haben wir mit Hilfe von Sponsoren und freiwilligen Helfern die Strecke für die Läufer sicherer gestalten können“, sagt Hoppach. Außerdem hat sich vor Wolgast für die Marathonläufer die Streckenführung verändert. Hinter dem Ortseingangsschild auf Höhe der HEM-Tankstelle wechseln die Marathonis aus Sicherheitsgründen die Straßenseite von rechts nach links. Sie verlassen die B 111 und laufen stattdessen die Straße der Freundschaft in Mahlzow (alte Bundesstraße) bis zur Brücke hinunter, wo sie die Unterführung nutzen, um dann auf der rechten Brückenseite die letzten drei Kilometer bis zum Peene-Stadion in Angriff zu nehmen.

Für abreisende Urlauber bedeutet dies aber auch, möglichst vor 10.30 Uhr die Insel über Wolgast verlassen zu haben. Wer später fährt, müsse immer wieder mit Straßensperrungen rechnen, warnt Hoppach.

Die Farbe Lila spielt diesjährig für die Organisatoren eine besonders positive Rolle. Gemeint ist der „Lila Bäcker“, der dem Verein nicht nur mit einer kräftigen Finanzspritze aus einer prekären Situation geholfen hat, sondern auch am Wettkampftag im Wolgaster Stadion mit eigener Bühne für Trubel und gute Stimmung sorgen will. In seinem Schlepptau rundet der Truck vom Radiosender Antenne MV das bemerkenswerte Engagement des nordostdeutschen Unternehmens ab.

Ganz besonders wichtig ist den Organisatoren des Usedom-Marathons, schon jetzt darauf hinzuweisen, dass jede helfende Hand am Wettkampftag gebraucht wird. Aktuell gehe es in diesen Tagen darum, viele „Ehrenamtler“ zu gewinnen, die für einen reibungslosen Ablauf des Marathons und Halbmarathons notwendig sind, betont Manfred Hoppach. Die Strecken- oder Sicherheitsposten beziehungsweise Helfer an den Verpflegungsstellen sind unerlässlich für die Absicherung einer Veranstaltung dieser Kategorie.

Ein weiteres wichtiges Thema können die Organisatoren allerdings nicht beeinflussen: das Wetter. „Wir wünschen uns einen regenfreien, spätsommerlichen Tag“, so die Hoffnung des Cheforganisators.

Stefan Brümmer

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