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Greifswald 500 Mattenfüchse messen ihre Kräfte
Vorpommern Greifswald 500 Mattenfüchse messen ihre Kräfte
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00:00 12.03.2013
Die zehnjährige Emely Rassudow (rechts) vom BC Vorpommern hat das Zeug, ein ganz großer Judoka zu werden. Beim Hanse-Cup gewann die Greifswalderin die Goldmedaille. Quelle: Werner Franke

Judo11. Hanse-Cup in Greifswald. Dieser Tag wird Emely Rassudow wohl immer in Erinnerung bleiben. Die Zehnjährige feierte ihren ersten Turniersieg in der Altersklasse U zwölf. Das dieser ausgerechnet beim topbesetzten Greifswalder Hanse-Cup gelang, machte die junge Athletin des BC-Vorpommern umso glücklicher: „Es hat mir viel Spaß gemacht, bei einem so großen Turnier dabei zu sein. Ich freue mich natürlich über die Goldmedaille.“ Die talentierte Kämpferin kommt aus einer sportlichen Familie. Ihr Vater war beim Cup ehrenamtlich als Wettkampfarzt für die medizinische Betreuung der Sportlerinnen und Sportler verantwortlich. Emelys kleiner Bruder Felix kickt in der F-Jugend des FC Pommern Greifswald. Emely selbst ist seit zweieinhalb Jahren ein Mattenfuchs.

An insgesamt drei Wettkampftagen eiferten 500 Sportler um die Plätze. Die Teilnehmer nahmen dafür weite Wege in Kauf. So reisten Aktive aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an. Aber auch internationale Konkurrenz zeigte sich in Greifswald. Seit mittlerweile sieben Jahren reisen drei schwedische Teams in die Hansestadt. „Die Schweden fühlen sich hier sehr wohl und wahren eine kleine Tradition“, erklärt Veranstalter Ralf Wilke. Mit dem Gesamtsieg in der Mannschaftswertung untermauerte der schwedische „Staffanatorps Judoklubb“ seine Vormachtstellung.

Gekämpft wurde in vier Altersklassen. Von der U12 über die U15 und U18 sowie bei den Erwachsenen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die durchstrukturierte Organisation der Veranstaltung. „Das war ein echter Kraftakt“, stellt Wilke fest. Eigens für den Hanse-Cup wurden mehrere Dutzend Sportmatten aus verschiedenen Greifswalder Sportstätten in die Mehrzweckhalle gekarrt und mussten anschließend auch den Weg zurück finden.

Thomas Heymann, Elternteil zweier Sportlerinnen der SG Einheit Pankow, war voll des Lobes. „Ein schönes Turnier. Wir sind seit vielen Jahren hier und werden wiederkommen.“ Auch beim Wettkampf-Equipment konnten die Veranstalter des Budo-Clubs Vorpommern punkten. Moderne Wettkampftafeln begleiteten die Kämpfe. „Zwar fehlte es hier und da noch an der Feinabstimmung. Aber im Großen und Ganzen funktionierte die Technik einwandfrei“, sagt Wilke. Auf sportlicher Ebene konnten im Laufe der Turniertage weitere tolle Erfolge gefeiert werden. Neben Emely Rassudow verbuchte auch Saskia Döbrich einen Sieg. Bei den Frauen gewann sie und komplettierte das gute Mannschaftsergebnis des BC Vorpommern.

Kampfsport Judo
Der Judo-Sport hat seinen Ursprung in Japan. Hauptsächlich kommen Würfe, Fall- und Bodentechniken zum Einsatz. Die Judo-Kämpfer werden als Judoka bezeichnet. Zwei Grundprinzipien liegen dem Judo zugrunde. Zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist. Der Deutsche Judobund (DJB) ist der größte Kampfsportverband in Deutschland. Knapp 200 000 Mitglieder sind hier organisiert. Judo ist in Deutschland nach wie vor die Kampfsportart mit den meisten Aktiven.

Lars Schulz

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