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Greifswald 5000 Euro für „Gleis vier“
Vorpommern Greifswald 5000 Euro für „Gleis vier“
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00:05 22.04.2017
Geschafft: Investor Jürgen Sallier und Ehefrau Sabine sind einfach nur glücklich. Quelle: Foto: Peter Binder

Heute morgen um 8 Uhr öffnet es seine Pforten. Doch schon gestern Abend schauten sich mehr als 100 geladene Greifswalder im neuen Einkaufscenter am Bahnhof um. Dessen Name „Gleis vier“ war dem Lüneburger Investor Jürgen Sallier ein Reisegutschein in Höhe von 5000 Euro wert. Bekommen hat ihn der Greifswalder Tino Höfert, der auf die Idee gekommen war, die früheren KAW-Hallen so zu nennen. Und weil der junge Mann gerade woanders weilte, nahm Mutti Simona den Preis für ihn entgegen. „Ich freue mich riesig für meinen Sohn! Das ist ein tolles Bonusgeschenk!“ bekannte sie. „Gleis vier – ich fand diese Bezeichnung am Anfang ja etwas komisch und konnte gar nichts mit ihr anfangen“, räumte Jürgen Sallier gestern in aller Öffentlichkeit ein. Seine Frau Sabine aber, sie war mit ihm zur Einweihung nach Greifswald gekommen, sei sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag gewesen.

Das neue Einkaufscenter am Bahnhof wird heute eröffnet/ Schon gestern sahen sich mehr als 100 Greifswalder hier um

Gehüllt in ein leuchtendrotes, figurbetontes Kleid Highheels an den Füßen war Sabine Sallier der Hingucker schlechthin. Nur eine machte ihr noch Konkurrenz: die Hamburgerin Emily Seidel, die für eine Eventagentur in ein ausladendes, blütenweißes Kostüm aus Tüll geschlüpft war. Auf dem Kopf ein Hütchen, das wie eine große Asternblüte wirkte. Derart in Szene gesetzt, kredenzte die junge Frau den Gästen Sekt und Saft. Mitten im neuen, 2600 Quadratmeter großen Edeka-Markt. Laut Uwe Hennken, Fachberater des Lebensmittelunternehmens, der größte in ganz Mecklenburg-Vorpommern. „Der zweitgrößte steht jetzt in Rostock“, fügte Hennken hinzu.

Oberbürgermeister Stefan Fassbinder war beeindruckt: „Der Markt ist nicht nur riesengroß, er hat auch ein qualitativ hochwertiges Angebot“, meinte Fassbinder und fügte hinzu:

„Ich denke, es war richtig, dass hier zu machen.“

Ob auch die Innenstadthändler das so bewerten, war gestern Abend nicht auszumachen. Keiner der namhaften unter ihnen war unter den zahlreichen Erstbesuchern auszumachen.

jes

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