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68 junge Handwerker erhalten ihr Zeugnis

Greifswald 68 junge Handwerker erhalten ihr Zeugnis

In der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern gibt es neuen Nachwuchs: 68 Junggesellen erhielten gestern ihre Abschlussbriefe. 13 junge Männer und Frauen haben die Note „Gut“ in ihrem Zeugnis stehen, drei Gesellen bekamen die Note „Sehr gut“.

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Drei Kfz-Mechatroniker schlossen mit „Sehr gut“ ab: Martin Schulz, Peter Frohreich und Peter Lemcke (v.l.n.r.).

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Die Lehrlinge aus den Gewerken Elektrotechnik, Installations- und Heizungsbau, Kraftfahrzeugtechnik und Metallbau wurden gestern im Pommerschen Landesmuseum von Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu ihren Leistungen beglückwünscht.

Peter Lemcke hat Kfz-Mechatroniker beim Autohaus Greif in Greifswald gelernt. Er und seine Innungskollegen Peter Frohreich aus Wolgast und Martin Schulz aus Kröslin haben in ihren Gesellenbriefen die Note „Sehr gut“ stehen.

Jörg Hochheim (CDU) sprach als stellvertretender Oberbürgermeister die Glückwünsche der Stadtverwaltung aus. „Sie gehören jetzt zu den Profis“, sagte er. In seiner Rede würdigte er auch die zahlreichen Meisterbetriebe, die jedes Jahr aufs Neue junge Menschen ausbilden. Diese Arbeit sei unverzichtbar, sagte Hochheim.

Auch Bundestagsmitglied Matthias Lietz (CDU) lobte das Handwerk als wichtige Wirtschaftsmacht. „Wir brauchen Ihr Wissen und Ihre Handarbeit vor Ort“, sagte er zu den Gesellen. Wegen der Technologisierung in der Industrie habe sich das Handwerk aber weiterzuentwickeln. Lietz sagte, man müsse die Tradition im Gewerbe mit den modernen Anforderungen verknüpfen. „Der Gesellenbrief ist ein Fundament, sie sollten Ihr Wissen aber vertiefen“, mahnte auch Heidrun Zinke von der Handwerkskammer. In den Betrieben der Region sehe man sich für die Zukunft allerdings gewappnet: 88 Prozent der Handwerker aus Greifswald und Umgebung sagten, die Stimmung im Gewerbe sei gut.

Die Gesellen blicken also auf eine zwiegespaltene Zukunft; gemäß der alten Tradition wurden sie gestern von ihren Lehrmeistern in die Welt entlassen. Doch dieses romantische Bild entspricht den modernen Anforderungen des Handwerks nur noch in Grundzügen: Zwischen Technologie und Tradition müssen die jungen Gesellen ihren eigenen Weg finden.

Cem Güler

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