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800 Jahre: Dersekow lässt es tierisch krachen

Dersekow 800 Jahre: Dersekow lässt es tierisch krachen

Festumzug, Festgottesdienst, große Party im Festzelt und Ausstellung zur Geschichte

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Kostprobe aus der Sammlung von Wolfgang Arndt: Fritz Sendelbach, verantwortlich für Schweinezucht in Klein Zastrow, Lehrling Heide Ahlgrimm auf dem Zuchteber und Bernhard Dietrich in den 1960-er Jahren.

Dersekow. Vor 800 Jahren verlieh Pommernherzog Kasimir II. im Einverständnis mit Wartislaw von Gützkow „Dirscowe“ dem Kloster Eldena.

OZ-Bild

Festumzug, Festgottesdienst, große Party im Festzelt und Ausstellung zur Geschichte

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Das muss zwischen 1218 und allerspätestens 1220 gewesen sein, die Urkunde ist nicht datiert. Diese erste urkundliche Erwähnung von Dersekow wird im Dorf zu runden Jubiläen gefeiert. Dabei hat sich die Gemeinde auf das Jahr 1218 als das der ersten Erwähnung festgelegt.

Auch 2018 wird wieder im Festzelt gefeiert, ein Umzug lädt zum Schauen ein, der Bürgermeister spricht, und es wird das Tanzbein geschwungen. Die ganze Gemeinde Dersekow, also auch Klein Zastrow, Subzow, Alt Pansow und so weiter, tragen zum Gelingen der Feier aus Anlass der ersten Erwähnung bei. Wolfgang Arndt, Irmfried Garbe, Bernd Jäger und Hans-Arwed Müller bereiten eine Ausstellung vor.

Außerdem wird eine große Litfasssäule neben der Friedenseiche mit 40 Bildern künftig jedermann über die Geschichte Dersekows ab der Ur- und Frühgeschichte informieren. Garbe und Arndt zeichnen für deren Inhalt verantwortlich und werden auch einen Vortrag zur Historie Dersekows halten. „Die Einweihung der Litfasssäule findet am 4. Mai statt“, informiert Wolfgang Arndt. „Die Ausstellungseröffnung ist am 24. Mai im Landgasthof Dersekow.“ Dort werden unter anderem viele historische Urkunden wie eine Bodenreformurkunde, ein Wanderpass und ein Bescheid über zu leistende Abgaben zu sehen sein. „Hauptsächlich werden es Fotos sein, wobei wir auch alte Gebäude und den jetzigen Zustand gegenüberstellen wollen.“

„Das Festwochenende ist der 8. bis 10. Juni“, informiert Petra Virgils, die Vorsitzende des Festkomitees. „Wir haben mit der Vorbereitung 2016 begonnen und Arbeitsgruppen gebildet. Es ist ein sehr gutes Team.“

Das Festwochenende beginne am 8. Juni mit einem Festgottesdienst in der Kirche, erzählt Petra Virgils. „Danach wird zum geselligen Zusammensein in den Pfarrgarten eingeladen.“ Am 9. Juni startet dann um 10 Uhr der Umzug, der einen historischen Teil haben wird. Cheforganisator dieses Teils ist Hans-Joachim Schulz. Wahrscheinlich werde ein Video des Umzugs erstellt, hieß es auf der Sitzung der Gemeindevertreter. Für den Umzug werde noch Hilfe benötigt. Die Einladung des Bürgermeisters zu einem großen Treffen mit Gewerbetreibenden am 18. Januar brachte nicht den erhofften Erfolg. Es war mäßig besucht. Nun würden persönliche Gespräche mit Gewerbetreibenden und Vereinen geführt. „Das läuft ganz gut“, schätzt Petra Virgils ein.

Am Nachmittag des 9. Juni ist ein „gemischtes Kulturprogramm für Jung und Alt“ geplant. „Die abendliche Tanzveranstaltung im Festzelt haben wir in fremde Hände gegeben, die kostet also ein bisschen Geld“, so Petra Virgils weiter. Am 10. Juni klingt das Festwochenende aus. An diesem Tag ist unter anderem ein Eisbeinessen geplant. Die Vorbereitung sei nicht leicht gewesen, erzählt Petra Virgils. Alle möglichen Leistungen mussten ausgeschrieben werden. „Wir konnten nicht selbst vergeben und entscheiden“, bedauert sie. Ob die Bürger noch helfen können? „Ja, wir brauchen noch helfende Hände“, sagt die Chefin des Festkomitees. „Vor allem für den Festumzug und die Arbeit zwischen den Veranstaltungen.“ Dazu sind alle Bürger am 27. Februar um 19 Uhr in den Beratungsraum der Freiwilligen Feuerwehr eingeladen.

Eckhard Oberdörfer

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