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Greifswald A-Junioren schaffen lockeren 5:1-Sieg
Vorpommern Greifswald A-Junioren schaffen lockeren 5:1-Sieg
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00:00 19.10.2016
Fadlind Memaj (l.) leitete mit dem 1:0 den Torreigen des Greifswalder FC ein. Quelle: Werner Franke

Greifswald Der Verbandsliga- Nachwuchs des Greifswalder FC war am Wochenende doppelt erfolgreich. Die A-Jugend besiegte den Rostocker FC und die B-Junioren waren beim FC Förderkader René Schneider glücklicher Last-Minute-Sieger.

Wir haben sehr glücklich gewonnen.“Trainer Christoph

Schultze-Seemann

A-Jugend: Greifswalder FC – Rostocker FC 5:1 (3:0). Ein Eckenverhältnis von 5:0 nach einer Viertelstunde symbolisierte die druckvolle erste Halbzeit der A-Jugend des Greifswalder FC gegen den Rostocker FC. Nach 90 Minuten hatten die Gastgeber diesen Vorteil in 5:1 Tore umgemünzt. „Die Jungs haben in Hälfte eins eine hervorragende Leistung gebracht, was den Ballbesitz angeht.

Wenn das konstant abgerufen werden kann, müssen sie sich vor niemandem verstecken“, analysiert Vertretungscoach Peter Mihajlovic, der den verreisten Cheftrainer ersetzte, das Spiel der eigenen Mannschaft.

Nach der guten Anfangsphase war es Stürmer Fatlind Memaj, der mit einem satten Schuss die Führung erzielte. Kurz nach der Führung brachte GFC-Kapitän Markus Schönfeld einen Freistoß von der linken Strafraumseite scharf in die Mitte, wo Memaj den Ball verpasste. Doch Außenverteidiger Tom Gaede hatte aufgepasst, rückte nach und schob zum 2:0 ein. Arvid Töllner tankte sich zwölf Minuten später im Zentrum durch und spielte einen guten Pass durch die Schnittstelle auf Florian Otto, der zum 3:0 einnetzte.

Kurz nach der Pause brachte William Gutknecht einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, wo Memaj per Flugkopfball das 4:0 verpasste. In der Folge hatten die Gastgeber nicht mehr den Zugriff auf das Spiel. So kamen die Gäste auch zu Chancen, eine führte in der 62. Minute zum 3:1. Beim GFC war danach eine leichte Verunsicherung spürbar, doch gute zehn Minuten später nutzte Innenverteidiger Hannes Lange eine einstudierte Eckballvariante zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Gutknecht per direktem Freistoß in die Torwartecke. Er krönte damit seine gute Leistung.

GFC: Weit – Opolka (69. Helzel), Settgast, Lange, Gaede – Schönfeld – Otto (82. Breitlow), Gutknecht, Töllner, Mickley (74. Bruhm) – Memaj (82. Burmester).

Tore: 1:0 Memaj (20.), 2:0 Gaede (24.), 3:0 Otto (33.), 3:1 Jafari (62.), 4:1 Lange (73.), 5:1 Gutknecht (80.).

B-Jugend: FC Förderkader René Schneider – Greifswalder FC 0:1 (0:0). Nach dem Sieg bei den Rostockern fiel bei allen Greifswaldern eine große Last ab. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Tom Oliver Rese das erlösende 1:0 geschossen. „Wir haben sehr glücklich gewonnen“, stellte GFC- Trainer Christoph Schultze-Seemann erleichtert fest.

Denn schon die erste große Chance hatten die Rostocker. Als sich GFC-Keeper Willi Bürk bei einer Flanke verschätzt hatte, flog der Ball über das leere Tor. Auch danach gab der Förderkader den Ton an.

Der GFC stand tief und lauerte auf Konter. Bei einem platzierten Schuss von Julian Rüh lenkte der Rostocker Keeper den Ball gerade noch um den Pfosten. Auf der anderen Seite klärte Paul Wegner auf der Linie, nachdem der GFC-Torhüter bereits den ersten Schuss gehalten hatte.

Danach wurde das Greifswalder Spiel besser. Sebastian Elbe schoss nach einer guten Flanke von Luca Klatt aber nur über den Querbalken (31.). Kurz vor dem Seitenwechsel wackelte die Greifswalder Defensive noch einmal, Bürk war aber auf dem Posten. Beim folgenden Konter (40.) kam Rüh eine Zehenspitze zu spät.

Die optische Überlegenheit der Hausherren endete auch in der zweiten Hälfte meist mit harmlosen Abschlussversuchen. Mit zunehmender Spielzeit kam bei den Rostockern Verzweiflung auf, weil sich alle GFC-Kicker in die Zweikämpfe bissen. Ab der 60. Minute hatten die Greifswalder ihre beste Phase. Mehrere Schüsse aufs Tor gingen nur knapp vorbei. In der 78. Minute klingelte es dann doch: Rese überwand den Rostocker Schlussmann kaltschnäuzig aus extrem spitzem Winkel.

GFC: Bürk, Wegner, Thürmer, Putzar, Pfeiffer, Felgenhauer, Klatt, N. Jakubik, Elbe (79. Ladwig), Rüh (50. Rese), Neumann (77. Bernhardt)

Maik Jakubik

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