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Greifswald Autobahn 20 bei Jarmen nach Unfallserie fünf Stunden gesperrt
Vorpommern Greifswald Autobahn 20 bei Jarmen nach Unfallserie fünf Stunden gesperrt
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14:14 10.01.2019
Bei drei Karambolagen sind insgesamt zehn Autos ineinander gefahren. Quelle: Felix Gadewolz
Greifswald

 Wegen Glatteis haben sich am Donnerstagmorgen mehrere Unfälle auf der Autobahn 20 bei Jarmen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) in Fahrtrichtung Rostock ereignet. Bei einer ganzen Reihe von Karambolagen wurden sieben Menschen verletzt und zwölf Autos beschädigt, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte. Die Autobahn war rund fünf Stunden zwischen den Abfahrten Anklam und Jarmen gesperrt.

Bei drei Karambolagen seien insgesamt zehn Autos ineinander gefahren

Nach ersten Erkenntnissen kam ein Autofahrer gegen 6.30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Jarmen wegen der vereisten Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und wurde dann zurück gegen die Mittelschutzplanke geschleudert, wo er zum Stehen kam.

Nachfolgende Autofahrer konnten bei den Straßenverhältnissen nicht rechtzeitig bremsen – die Polizei zählte sechs weitere Unfälle. Insgesamt warn neun Autos beteiligt. Dabei wurden zwei Menschen schwer und fünf Insassen leicht verletzt. Unfallursache war nicht den Witterungsbedingungen angepasste Geschwindigkeit.

In der Folge habe es am Stauende zwei weitere Unfälle gegeben, bei denen drei Fahrzeuge gegen Leitplanken und gegeneinander prallten. Der Sachschaden wurde auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, Notärzte und zwei Rettungshubschrauber.

Zur Unfallzeit herrschten im Osten Mecklenburg-Vorpommerns Temperaturen von knapp unter null Grad, die Straßen waren teils noch feucht von Regen- und Schneeschauern der vorangegangenen Stunden.

Die Behelfsbrücke über den inzwischen verschwundenen Krater an der A 20 bei Tribsees ist in Betrieb. Für die OZ eine gute Gelegenheit, zurückzuschauen.

Bereits am Mittwochabend hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glatteis durch überfrierende Nässe in Mecklenburg-Vorpommern gewarnt.

RND/dpa

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