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AKW-Abriss: Jetzt geht es an die Reaktorblöcke

Lubmin AKW-Abriss: Jetzt geht es an die Reaktorblöcke

Wer für den Rückbau der Anlagen im ostvorpommerschen Lubmin letztlich aufkommt, ist noch nicht geklärt, weil die beiden 1979 errichteten Meiler nie in Betrieb gingen. Deshalb ist ihre Demontage nicht Teil des 6,6 Milliarden Euro umfassenden Fonds.

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Blick auf die Bauruine eines Reaktorsaals in Lubmin.

Quelle: Stefan Sauer

Lubmin. Im stillgelegten Atommeiler in Lubmin ist der Rückbau in eine neue Phase getreten. In der seit mehr als 20 Jahre laufenden Demontage werden die ersten zwei von acht Reaktorblöcken teilabgerissen.

 

Die betroffenen Blöcke 7 und 8 des Kernkraftwerks waren seit 1979 errichtet, aber nie komplett ausgestattet worden, wie die Sprecherin des bundeseigenen Eigentümers EWN, Marlies Philipp, sagte. Sie gingen deshalb auch nie in Betrieb.

Mit Abschaltung des Kraftwerks und dem Baustopp verwaiste auch der 126 Meter lange und 50 Meter hohe Gebäudekomplex. Um zu verhindern, dass Betonteile herunterfallen, habe das Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN) nun im Zuge der Verkehrssicherungspflicht mit dem Teilabriss begonnen. Die Kosten belaufen sich nach EWN-Angaben auf einen niedrigen einstelligen Millionenbereich.

Nach Angaben des Unternehmens werden diese Kosten aus dem 6,6 Milliarden Euro schweren Rückbaufonds des Bundes lediglich vorfinanziert. Wer letztlich den Abriss dieser Blöcke sowie der anderen von Radioaktivität befreiten und aus dem Atomgesetz entlassenen Gebäude finanziert, ist offen. Da die Blöcke nie in Betrieb waren, unterstünden sie nicht dem Atomgesetz und seien damit auch nicht Teil des durchfinanzierten Rückbau-Projektes, so Philipp.

dpa/OZ

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