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Greifswald AKW-Abriss: Jetzt geht es an die Reaktorblöcke
Vorpommern Greifswald AKW-Abriss: Jetzt geht es an die Reaktorblöcke
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06:45 13.04.2018
Lubmin

Im stillgelegten Atommeiler in Lubmin ist der Rückbau in eine neue Phase getreten. In der seit mehr als 20 Jahre laufenden Demontage werden die ersten zwei von acht Reaktorblöcken teilabgerissen.

Die betroffenen Blöcke 7 und 8 des Kernkraftwerks waren seit 1979 errichtet, aber nie komplett ausgestattet worden, wie die Sprecherin des bundeseigenen Eigentümers EWN, Marlies Philipp, sagte. Sie gingen deshalb auch nie in Betrieb.

Mit Abschaltung des Kraftwerks und dem Baustopp verwaiste auch der 126 Meter lange und 50 Meter hohe Gebäudekomplex. Um zu verhindern, dass Betonteile herunterfallen, habe das Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN) nun im Zuge der Verkehrssicherungspflicht mit dem Teilabriss begonnen. Die Kosten belaufen sich nach EWN-Angaben auf einen niedrigen einstelligen Millionenbereich.

Nach Angaben des Unternehmens werden diese Kosten aus dem 6,6 Milliarden Euro schweren Rückbaufonds des Bundes lediglich vorfinanziert. Wer letztlich den Abriss dieser Blöcke sowie der anderen von Radioaktivität befreiten und aus dem Atomgesetz entlassenen Gebäude finanziert, ist offen. Da die Blöcke nie in Betrieb waren, unterstünden sie nicht dem Atomgesetz und seien damit auch nicht Teil des durchfinanzierten Rückbau-Projektes, so Philipp.

dpa/OZ

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