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Abheben, wenn die Sonne sinkt

Zinnowitz Abheben, wenn die Sonne sinkt

Zinnowitzer Promenadenhalle: Ein neues Team ändert nach vier Jahren das Konzept, das besonders auf Einheimische zielt.

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Gisa Hagendorff (50), der Gastronomische Leiter Jim Bärwald (27), Küchenchef David Jager (29) und Assistentin Jenny Bliese (26/v.l.n.r.) beleben das Konzept der Promenadenhalle neu.

Quelle: Angelika Gutsche

Zinnowitz. Mit der Promenadenhalle hat Zinnowitz ein Kleinod, das nicht wenige Seebäder neiden. An prädestinierter Stelle findet man hier Unterhaltungs- und Spielangebote für viele Altersgruppen, Restaurationen mit speziellem Flair, eine Unterwasserwelt, Kino in verschiedenen Dimensionen und einen Lift, der die Gäste bei Kaffee und Kuchen zu einem Ausblick 25 Meter über dem Meeresspiegel befördert. Seit 2009 hat sich die Promenadenhalle bei den Insulanern und ihren Gästen herumgesprochen.

Jetzt hat Eigentümer Andreas Wulff ein engagiertes Team angeheuert, das Reserven bei der Bewirtschaftung entdeckt hat. Mit frischen Ideen wollen Geschäftsleiterin Gisa Hagendorff (50), ihre Assistentin Jenny Bliese (26), der Gastronomische Leiter Jim Bärwald (27) und Küchenchef David Jager (29) die Promenadenhalle besser am Markt positionieren. „Für den Neustart haben wir das Konzept gründlich überarbeitet“, sagt Gisa Hagendorff. Dabei gehe es in erster Linie darum, die Angebote über das gesamte Jahr so attraktiv zu gestalten, dass mehr Einheimische sie nutzen. Am vergangenen Wochenende hat das Team die erste Bewährungsprobe mit Bravour gemeistert.

Neben kleineren, gestalterischen Veränderungen an der Einrichtung, mit denen zum Beispiel die Vorzüge des Standortes — der Ausblick auf die Ostsee und direkte Anschluss an den Konzertplatz — besser zur Geltung kommen, wurde zum Beispiel die Speisekarte im Restaurant Hundertwasser umgekrempelt. Küchenchef Jager setzt auf aufgepeppte regionale Gerichte und viel Fisch. Kuchen wird grundsätzlich selbst gebacken. Kinderessen tragen Namen, die den kleinen Entdeckern des Kinderlandes und Kinofreunden Appetit machen — „Käpt‘n Blaubärs Fischfutter“, „Das verrückte Huhn“ oder „Popeye das Landei“.

Der „Ostseelift“ soll fortan nicht nur zu Kaffeefahrten abheben, auch zu Sonnenaufgängen oder -untergängen will das Team die Gäste mit speziellen Offerten ins Aufzugscafé locken. „Die Außenbar wollen wir grundsätzlich umgestalten, mehr für individuelles Flair und Latino-Charakter sorgen“, beschreibt Gisa Hagendorff die avisierten Veränderungen in der Außenbewirtschaftung.

Der Eigentümer hat obendrein im Kinderland eine Neuerung installiert, die die kleinen Gäste freuen wird. „Hier gibt es jetzt eine Schürfanlage. Beim Sieben der Steine können sich Kinder so richtig als Abenteurer fühlen und echte Edelsteine finden“, sagt die Geschäftsleiterin. „Anhand von Informationstafeln lässt sich die Herkunft zuordnen. Die Steine dürfen die Kinder natürlich behalten.“

Den Zinnowitzern, insbesondere ihren Vereinen, wollen die Neuen eine Plattform geben, sich zu präsentieren. Im Hinterkopf hat das Team dabei Auftritte und Aktionen, die Geld in die Vereinskasse spülen könnten. Gisa Hagendorff denkt an Yoganachmittage, eine engere Zusammenarbeit mit dem Theater und andere kulturelle und sportliche Veranstaltungen.

Abtauchen in die Unterwasserwelt
Die Zinnowitzer Promenadenhalle wurde von dem Zinnowitzer Architekten Andreas Wulff geplant und errichtet und 2009 eröffnet. Sie befindet sich am Zinnowitzer Seebrückenvorplatz, direkt an der Promenade und dem Kurplatz.

Während Wulff die Gäste hier zu einem Rundblick über das Seebad und die Ostsee abheben lässt, bietet er ihnen am Kopf der Seebrücke die Chance, in die Ostsee abzutauchen.

Vier Meter unterhalb der Wasseroberfläche und einen Meter über dem Meeresboden stoppt die Gondel. Die Gäste erfahren Wissenswertes über den Lebensraum Ostsee, der je nach Sicht aus dem Fenster zu sehen ist.

Videos geben weitere Einblick in die Unterwasserwelt, ihre Pflanzen und Tiere. Inzwischen errichtete Wulff

weitere solche Konstruktionen in

Grömitz und Sellin. Im Mai 2013

eröffnet die nächste Gondel in Zingst.

Angelika Gutsche

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