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Greifswald Adventsmarkt ist eine erste Adresse in MV
Vorpommern Greifswald Adventsmarkt ist eine erste Adresse in MV
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00:01 04.12.2017
Ulrike Haprich aus Brookhusen erläuterte Winnie Witt und Sara Schlühr das Prinzip der Handspindel. FOTOS (2): ECKHARD OBERDÖRFER
Greifswald

. Spechte mögen Körner in Gänsefett. Zumindest sagt das Katja Bizek aus Grammendorf (Vorpommern-Rügen). Sie war eine der vielen Ausstellerinnen des traditionellen Adventsmarktes im Grauen Kloster, die aus ganz MV gekommen waren. Das heutige Pommersche Landesmuseums war am vergangenen Wochenende wieder ein Besuchermagnet.

Aussteller kommen aus dem ganzen Land in das Graue Kloster / Großes Interesse an den Angeboten

Mathias Rautenberg hat gleich vier Futterkörbchen zum selbst Füllen gekauft. Eines für sich, eines für die Nichten und eines für den Nachbarn, der auf die Familienkatze aufpasst. „Die Körbchen sind eine super Idee“, befindet er. Eines allerdings dürfe nicht sein, so Katja Bizek. Palmfett komme nicht ins Körbchen. Denn der massenhafte Anbau von Ölpalmen zum Beispiel in Mexiko führt zur Verteuerung der Nahrungsmittelproduktion.

Seit elf Jahren beim Markt im Grauen Kloster ist die SOS Dorfgemeinschaft Hohenwieden mit einem großen Stand dabei. „Außer den Tierfiguren ist alles selbst gefertigt“, so Robert Hauck. „Wir freuen uns das ganze Jahr auf den Markt.“ Es habe einige Jahre gedauert, bis in der Arbeit mit den Betreuten das nötige Qualitätsniveau erreicht wurde, erzählt er. „Unser Trumpf ist die Vielseitigkeit“, so Hauck. Winnie Witt und Sara Schlühr blieben bei Ulrike Haprich aus Brookhusen bei Rostock hängen. Die junge Frau erzählte Märchen und Geschichten am Spinnrad und erläuterte auch alte Handwerkstechniken. Ihre gesponnenen Fäden hätten bisher wie „schwangere Regenwürmer“ ausgesehen“, erzählt Winni Witt. Da konnte Ulrike Haprich helfen und führt sie gleich in den Gebrauch der Handspindel ein.

eob

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