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„Akten bleiben in Vorpommern“

Greifswald „Akten bleiben in Vorpommern“

Bestände von vor 1945 sind unsachgemäß gelagert / Neuer Standort gesucht

Greifswald. Für die sogenannten Pommernakten, die unter unzureichenden Bedingungen in einer ehemaligen Kaserne in Greifswald lagern, wird ein neuer Platz gesucht. „Die Pommernakten bleiben selbstverständlich in Vorpommern. Wir tun alles, um einen geeigneten Standort zu finden“, sagt Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) im Schweriner Landtag. „Sie sind wichtig für das Verständnis der wechselvollen Geschichte der Region.“ Neben Lösungen in Greifswald und Stralsund werde auch eine Unterbringungen im Schloss Ludwigsburg geprüft. Es sei aber fraglich, ob dies aus Kostengründen möglich sein werde.

Bei den Pommernakten handelt es sich um Bestände aus der Zeit vor 1945. Dazu gehören etwa Stadt- und Kirchenbücher, Einwohnerlisten und Innungsakten.

Die Ursache für den teils schlechten Zustand liege nicht in jüngster Vergangenheit, so Bildungsministerin Hesse. Aufgrund der Auslagerung vieler Akten in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und mangelnder Pflege zu DDR-Zeiten sind nun viele der Akten beschädigt. Die aktuelle Unterbringung trage dem nicht Rechnung und entspreche modernen Erfordernissen nicht, räumte sie ein.

Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) kündigte an, dass zeitnah 50 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Sicherung der wichtigsten Akten zur Verfügung gestellt werden. „Die Pommernakten sind wichtig für die vorpommersche Identität. Es ist wichtig, dass wir uns unserer Geschichte bewusst sind“, erklärte Dahlemann.

Zuvor hatte der Greifswalder AfD-Abgeordnete Ralph Weber vom schlechten Zustand von Akten zur Geschichte Pommerns in dem Archiv berichtet. Er sprach dabei auch von Schimmel. Der CDU-Abgeordnete Egbert Liskow entgegnete, das Problem der Unterbringung der Pommernakten sei seit zehn Jahren bekannt. Ebenso lange liefen auch Bemühungen zur Lösung des Problems.

OZ

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