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Greifswald Alles Gute zum Geburtstag, liebes Humboldtgymnasium
Vorpommern Greifswald Alles Gute zum Geburtstag, liebes Humboldtgymnasium
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00:05 17.09.2016
Bei so schönem Wetter bewegten sich Finn Portugal (14) und seine Freunde besonders gerne.

Sinnvollere Lehrpläne, Klassenzusammenhalt, Geduld, Toleranz, Weltfrieden und Plüscheinhörner im neuen Schulgebäude – das sind Wünsche der Humboldtgymnasiasten, die sie gestern an Heliumluftballons befestigt in die Luft steigen ließen. Anlass für die Aktion ist die aktuelle Festwoche zum 25-jährigen Jubiläum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Greifswald. Gestern feierten die 660 Schüler und 48 Lehrer bei strahlendem Sonnenschein ein Hoffest.

1991 wurde das Alexander-von-Humboldtgymnasium in Schönwalde II gegründet / Gestern wurde das 25-jährige Jubiläum mit einer Schulhoffete gefeiert / Fest geht weiter

„Zur Einweihungsfeier vor 25 Jahren hat auch die Sonne geschienen“, erinnert sich Schulleiter Ulf Burmeister. Er ist, wie ein Großteil des Lehrerkollegiums, seit Gründungszeiten dabei. Damals, nach der Wende, stieg die Zahl der Schüler, die das Abitur machen wollten, stark an. Ein drittes Gymnasium wurde benötigt. Das damalige Herdergymnasium hatte sich bereits auf Neusprachen, das Jahngymnasium auf Altsprachen spezialisiert, und so richtete sich die neue Schule naturwissenschaftlich aus, blickt Burmeister zurück. Außerdem habe man sich mit der Auswahl des Humanisten Humboldt bewusst vom totalitären DDR-Staat abwenden wollen, so Burmeister.

Das erwählte Profil zeigt sich durch Informatik als Hauptfach, zahlreiche Technik-Arbeitsgruppen, die Mathematikolympiade, welche jedes Jahr vom Humboldtgymnasium ausgerichtet wird ,und die Hochbegabtenklasse. Im Sommer wurde die Schule zu einer von vier Schwerpunktschulen für Mathematik und Naturwissenschaften im Land ernannt. Damit gehen eine neue Lehrerstelle und Fördermittel für zusätzliche Angebote einher. Karin Hardwig, die bereits seit Schulgründung als Mathe-, Physik-, und Informatiklehrerin dabei ist, kann sich noch erinnern, dass es 1991 gerade mal sechs alte PCs an der Schule gab. „Informatik ist jetzt total etabliert. Wir haben super ausgestattete Computerkabinette.“

In den vergangenen 25 Jahren vergrößerte sich der Schulkomplex erheblich. Neben zahlreichen Anbauten wurde 1998 die Mehrzweckhalle und 2008 ein Saal mit Kuppel angefügt. Burmeister hat noch einen Wunsch: „Bevor ich in Rente gehe, möchte ich, dass das neue Schulhaus fertiggestellt ist.“ Seit Jahren weist Burmeister Stadt und Kreis auf bröckelnden Putz, undichte Türen und Fenster hin. Doch einen konkreten Plan, wann das Schulgebäude neu gebaut oder saniert werden soll, gibt es vor weiteren Untersuchungen noch nicht. (die OZ berichtete).

Doch vorerst wird gefeiert. Für Lehrerin Birgit Zippenpfennig, die das Humboldtgymnasium von Anfang an begleitet, ist das Gebäude mehr als eine Schule: „Es ist ein Teil des Lebens und ich wünsche mir, dass wir das weitermachen, was wir angefangen haben.“

Veronika Uhl

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