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Greifswald Am Sonntag ist Muttertag – Idee stammt aus den USA
Vorpommern Greifswald Am Sonntag ist Muttertag – Idee stammt aus den USA
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05:35 07.05.2016
Martina Kähler freut sich auf den Muttertag am Sonntag: Von ihren Drillingen Lisa (v.l.), Luca und Lara gibt es dann ein Blümchen. Quelle: Frank Söllner
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Greifswald

Martina Kähler freut sich ganz besonders auf den Muttertag am Sonntag: Die 35-Jährige aus Greifswald wird dann von ihren Drillingen Lisa, Luca und Lara, alle neun Jahre alt, ein Blümchen geschenkt bekommen.

Seit vielen Jahren ist der Muttertag in Deutschland eine feste Größe – und nicht nur hierzulande. Die Idee stammt ursprünglich von der US-Frauenrechtlerin Anna Jarvis. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter. US-Präsident Woodrow Wilson führte 1914 auf Wunsch des Kongresses den zweiten Sonntag im Mai als nationalen Ehrentag für Mütter ein.

Bald darauf gelangte die Idee nach Europa – zunächst nach England, Skandinavien und in die Schweiz. Den ersten deutschen Muttertag gab es 1923, organisiert vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber. Schnell flammte Kritik an der Kommerzialisierung des Festtags auf. Für Blumengeschäfte gehört die Muttertagswoche bis heute zu den umsatzstärksten des Jahres.

Fast jeder Dritte (29 Prozent) plant, seine Mutter am 8. Mai mit einem Blumenstrauß zu beglücken. Allerdings will jeder fünfte Erwachsene seiner Mama zum Muttertag einer Umfrage zufolge nichts schenken. 18 Prozent der Befragten sehen den Muttertag nicht als Anlass, Geschenke zu verteilen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Beliebte Aufmerksamkeiten sind außerdem gemeinsame Zeit (12 Prozent) und Schokolade oder Pralinen (9 Prozent). Etwas Selbstgemachtes denken sich hingegen nur wenige aus (5 Prozent). Minderjährige waren allerdings nicht unter den Befragten.

Zum Muttertag einige Zahlen und Fakten aus Deutschland:

- Durchschnittlich 29,5 Jahre alt waren Mütter 2014 bei der Geburt des ersten Kindes.

- 715 000 Kinder haben Mütter 2014 lebend zur Welt gebracht, 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

- Auf 1,47 Kinder je Frau ist die Geburtenziffer 2014 gestiegen (2013: knapp 1,42). Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der bisher höchste gemessene Wert im vereinten Deutschland.

- Durchschnittlich 1,55 Kinder brachten die Frauen des Jahrgangs 1965, die 2014 das statistisch angesetzte Ende des gebärfähigen Alters von 49 Jahren erreichten, im Laufe ihres Lebens tatsächlich zur Welt. Diese sogenannte endgültige Kinderzahl je Frau sank seit 1990 um 19 Prozent.

- 20 Prozent der 8,1 Millionen in Deutschland lebenden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind waren im Jahr 2014 Familien von Alleinerziehenden. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter betrug 89 Prozent.

- Jedes Vierte der 13 Millionen minderjährigen Kinder lebte 2014 ohne Geschwister in einem Haushalt. In den Großstädten waren Einzelkinder weiter verbreitet als in kleinen Städten oder Gemeinden.

- Rund 27 Stunden pro Woche betrug im Jahr 2013 die durchschnittliche Arbeitszeit erwerbstätiger Mütter im Alter von 25 bis 49 Jahren. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren rund zehn Stunden wöchentlich mehr berufstätig.

Von dpa

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