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Greifswald Amerika zuerst, Greifswald danach
Vorpommern Greifswald Amerika zuerst, Greifswald danach
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00:00 11.02.2017

Die europäischen Satiriker arbeiten sich noch immer an einem Aspekt der Antrittsrede von Donald Trump ab. America first – Amerika zuerst. Eine niederländische Late-Night-Show nahm das zum Anlass, mit einem gewitzten Video ihr Land in Trumps eigener Ausdrucksweise zu präsentieren. So gut wie alles ist entweder „great“ oder gleich „the best“. Die Botschaft: America first – aber die Niederlande könnten doch gleich danach kommen. Wie wär’s: Nederlands second? Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe solcher Videos. Vorwiegend europäische Staaten, aber auch Ostfriesland, Madeira, Kasachstan und sogar der Mars wollen die Zweiten sein. Ich mag solche Phänomene, Videovariationen, die aus verschiedenen Teilen der Welt kommen. Erinnert sich noch jemand an den herrlich bekloppten „Harlem Shake“?

Dieser 15-Sekunden-Tanz wurde auch in Greifswald zelebriert, unter anderem in der Universitätsbibliothek. Oder die zahlreichen „Happy“-Videos, in denen Leute weltweit zeigen, wie fröhlich sie sind.

Die Greifswalder Variante ist bisher mehr als 93 000-mal angesehen worden. Ohne allzu pathetisch klingen zu wollen, aber wenn ich so etwas sehe, wird mit verdeutlicht, dass unser kleines Städtchen doch ein Teil dieses großen Planeten ist, dass wir dazugehören. So, und wer dreht jetzt das „Greifswald second“-Video?

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