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Greifswald Amt plant Radweg ab Lühmannsdorf
Vorpommern Greifswald Amt plant Radweg ab Lühmannsdorf
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00:00 27.01.2018
Lühmannsdorf/Schalense

Der Bau eines Radweges entlang der Bundesstraße 111 zwischen Lühmannsdorf und Schalense wird noch einige Jahre auf sich warten lassen. Das Straßenbauamt Neustrelitz hatte das vor Jahren angekündigte Bauvorhaben 2015 vom Straßenbauamt Stralsund übernommen, nachdem die Zuständigkeitsbereiche der Straßenbaubehörden neu zugeschnitten worden waren. Nun teilte der Dezernent Straßenbau des Amtes, Dr. Andreas Herold, mit, dass die Radwegplanung im Frühjahr beginnen soll. „Wir hoffen, dann innerhalb von zwei bis drei Jahren mit dem Bau beginnen zu können“, erklärte Herold. Er schloss nicht aus, dass es später wird. Der Grunderwerb gestalte sich erfahrungsgemäß schwierig. Das wiederum führe in der Regel zu zeitlichen Verschiebungen.

Von Lühmannsdorf nach Schalense bei Wolgast sind es acht Kilometer. Etwa sieben Kilometer lang soll der Radweg werden. Die Kosten für den Bau übernimmt der Bund. Nach Schätzungen belaufen sie sich auf 1,4 Millionen Euro, teilte Andreas Herold mit.

Noch zu klären ist, auf welcher Straßenseite die Radlerpiste entstehen soll. Darüber werde im Rahmen einer zur Vorplanung gehörenden Variantenuntersuchung entschieden, so Herold. Hierbei würden verkehrliche, umweltfachliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte abgewogen.

Das Bauvorhaben spielte auch während der jüngsten Sitzung der Ortsteilvertretung in Schalense eine Rolle. Einwohner regten an, den Radweg nicht in Schalense enden zu lassen, sondern an die Radlertrasse von Hohendorf nach Wolgast anzubinden.

Außerdem, so hieß es, solle der Radweg ab Schalense weiter in Richtung Wolgast geführt werden und im Zuge des Baus der Wolgaster Ortsumgehung dem neuen Straßenverlauf der B 111 folgen. Bewohner aus Schalense und Hohendorf plädierten außerdem dafür, anstelle der Kreuzung B 111/Schalense/Hohendorf einen Kreisverkehr einzurichten.

Zurzeit hätten während der Feriensaison Autofahrer aus Richtung Hohendorf und Schalense Mühe, bei starkem Verkehrsaufkommen auf die Bundesstraße aufzufahren. Zudem würde mit einem Kreisverkehr ein Unfallschwerpunkt entschärft. ts

OZ

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