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Amtsleiter: Uni blockiert Radwegebau

Greifswald Amtsleiter: Uni blockiert Radwegebau

Das Geld ist da, die Planung steht und doch passiert nichts. Damit die Arbeiten für den Radweg von Greifswald Richtung Loitz an der Landesstraße 261 beginnen können, fehlen Grundstücke.

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Dersekower sammelten 2016 bereits 2000 Unterschriften für den Bau eines Radwegs nach Greifswald.

Quelle: Jeske Sven

Greifswald. Die Universität Greifswald ist eine Einrichtung des Landes und sollte darum Radwegbauten nicht blockieren, meint der Leiter der Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage. Aber die Hochschule wolle kein Land verkaufen, das benötigt werde. Die Uni möchte Austauschflächen, doch die sind rar.

Wir haben keine Gemeindeflächen mehr, mit denen wir helfen könnten, sagen die Bürgermeister von Dersekow, Ditmar Virgils, und Hinrichshagen, Marko Diedrich. Auch die Landgesellschaft oder die Treuhand, die früher häufig einen Tausch unterstützten, könnten nicht mehr helfen, sagt Krage. Er sei sehr enttäuscht, dass die Uni sich dem Gemeinwohl verweigere.

„Die Universität will  keineswegs den Bau von Radwegen oder anderen Verkehrsprojekten verhindern oder behindern“, erläutert Sprecher Jan Meßerschmidt den Standpunkt der Hochschule. „Das Interesse der Universität besteht einzig darin, den erheblichen Flächenverlust, der mit solchen Baumaßnahmen einhergeht, durch Tauschflächen ausgeglichen zu bekommen. So ist es bereits in anderen Fällen erfolgreich praktiziert worden.“

Da Jens Krage anders als in der Vergangenheit dafür keine Möglichkeiten mehr sieht, droht nun ein Enteignungsverfahren. „Das dauert zwei bis vier Jahre“, schätzt der Amtsleiter. Er wisse nicht, ob dann noch Mittel für den Radwegebau vorhanden seien. Außerdem koste auch ein Enteignungsverfahren den Steuerzahler Geld.

Oberdörfer Eckhard

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