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An dei Häbenspuurt

1sp 24x3 An dei Häbenspuurt

Na eenen Unfall fünn ik mi an dei Häbenspuurt wedder. Dor stünn all eene groote Minschenschlang un täuwte dorup, in'n Häben inlaten tau warden. Petrus stünn mastig un breet vör dei Puurt un verkloorte ierst eis, woans dat vör sik gahn deed, üm in den Häben tau kamen.

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Quelle: privat

Ierst eis möösten all in eenen Vörhoff un würden dor verhürt. Wecker dat Verhür gaud bestahn deed, dei würd för eene Provtiet in den Häben laten. Wenn hei sik gaud verhollen harr, denn künn hei blieben. All dei, dei bi'n Verhür dörchfollen wieren, künnen sik taun Düwel scheren, wüürdlich meint. Nu sett'te dat groote Täuben in. Een poor Lüüd wulln sik vördrängeln un säden, dat sei up dei Ierd hoge Ämter bekleedt harrn un nich gewennt wieren tau täuben. Petrus schickte sei wedder trööch mit dei Wüürd: „Hier sünd all gliek. Wenn ji up dei Ierd nich täuben möösten, ward dat Tiet, dat ji dat hier liehren. Un wat heit 'hoge Ämter, wi warden överprüfen, woans ji dei utfüllt hemm, ob taun Besten von dei Minschen orrer taun egen Besten. In dit Bauk“, hei kloppte up een dickes Bauk, „is alls upschräben.“ Een bäten verunsekert güngen dei ehemaligen „Amts-Inhaber“ wedder trööch. Man hüürte noch eene halflude Bemarkung: „Wenn wi ierst in'n Häben sünd, warden wi uns över Petrus beschweren.“ Petrus, dei een fienes Gehüür un dat mitkrägen harr, reep: „Wenn ji överhaupt in'n Häben upnahmen warden.“

Nu güng alls sienen Gang. Na un na keemen ok dei „Hochamtlichen“ in den Vörhoff. Een poor keemen gnietschig trööch, wiel sei dörch dei Prüfung follen wieren, un würden tau dei Höllenpurt schickt.

Dor nehm Luzifer sei mit een breedes Grinsen in Empfang. As ik rankeem, säd Petrus: „Du büst jo tämlich olt worden. Dor ward dat seker wat tau överprüfen gäben.“ Ik antwurd'te: „Ik bünn bloots een 'läßlicher' Sünner (eener, den man dei Sünnen erlaten kann).“ Petrus säd: „Denn gah man rin. Hoffentlich seihn dei Prüfer dat ok so.“ As ik upwakte, keek ik mi wild üm. Von Petrus un den Häben keene Spur! Över mien Fru stünn an mien Bett un säd: „Ik heff mit dat Frühstück up di täuwt. Du hest so ruhig schlapen, un ik wull di nich wecken.“

OZ

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