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Greifswald Anklamer Straße wegen Wasserrohrbruch gesperrt
Vorpommern Greifswald Anklamer Straße wegen Wasserrohrbruch gesperrt
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06:34 23.10.2017
Wasserrohrbruch in der Anklamer Straße, Höhe Autohaus Greif. Eine Hauptwasserleitung ist defekt. Quelle: Degrassi, Katharina
Greifswald

Am Freitagabend gegen 20 Uhr gab es einen Wasserrohrbruch in der Anklamer Straße. Mathias Herenz, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Greifswald, spricht von einem außergewöhnlich großen Schaden. Das Wasser trat an mehreren Stellen an die Oberfläche und überschwemmte den Bereich zwischen Johann-Stelling-Straße und Brinkstraße. „Teile des Gehweges und der Straße sind abgesackt“, sagt Herenz.

Die Anklamer Straße ist seit Freitagabend zwischen der Brinkstraße und der Johann-Stelling-Straße voll gesperrt. Grund ist ein Wasserrohrbruch. 1200 Kubikmeter Wasser sind durch den Schaden an einer Hauptwasserleitung ausgetreten.

Nach Angaben von Stadtwerke-Chef Thomas Prauße geht der Schaden auf eine Hauptwasserleitung zurück, die gebrochen ist. 1200 Kubikmeter Wasser seien in der Folge ausgetreten.

Aufgrund des Wasserrohrbruches hatten die Haushalte in Bereichen der Anklamer Straße, in Teilen der Rudolf-Breitscheid-Straße, der Johann-Stelling-Straße, der Feldstraße und des Nexö-Platzes über mehrere Stunden kein Wasser, wie Steffi Borkmann, Sprecherin der Stadtwerke mitteilt. Die Trinkwasserversorgung konnte jedoch bis 23 Uhr wiederhergestellt werden. Mögliche Trübungen des Trinkwassers seien nicht gesundheitsschädlich, versichern die Stadtwerke.

Die Anklamer Straße ist zwischen Johann-Stelling-Straße und Brinkstraße in beide Richtungen gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitung führt ab der Europakreuzung bis Höhe Walther-Rathenau-Straße über die Wolgaster Straße.  Auch der Busverkehr stadtein- und stadtauswärts wird über diese Strecke umgeleitet. Die Haltestellen der Linie 2 wurden in die Rathenaustraße verlegt. Die Reparaturarbeiten und damit die Vollsperrung sollen nach Angaben von Stadtsprecherin Andrea Reimann voraussichtlich bis zu einer Woche dauern.

Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr. Ein Bagger riss in den Nachtstunden von Freitag zu Sonnabend Stück für Stück die Straße auf, um das Leck zu finden. Bis Sonntagabend soll die gebrochene Leitung mit einem Durchmesser von 45 Zentimeter auf einer Länge von acht Meter ausgetauscht und wieder verschlossen werden. Am Montag beginne die Überprüfung der gesamten Schadensstelle. Das dauere mindestens zwei Wochen.

Ursache für den Wasserrohrbruch könnte Materialermüdung sein, sagt Herenz. Bei der Hauptwasserleitung handelt es sich um eine Gussleitung aus altem Bestand. „Sie hätte in den nächsten zwei bis drei Jahren auf unserer Sanierungsliste gestanden“, sagt Prauße. Nun werden diese Arbeiten vorgezogen. „Unser Stör- und Havariemanagement funktioniert“, sagt Prauße. Alle seien in kürzester Zeit am Einsatzort eingetroffen. Prauße selbst verfolgte die Reparaturarbeiten vor Ort.

Katharina Degrassi

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