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Antrag für Trennung von Arndt

Greifswald Antrag für Trennung von Arndt

Studenten sehen Widerspruch zur Internationalisierung

Greifswald. Am 18. Januar dieses Jahres soll der Senat entscheiden, ob Ernst Moritz Arndt weiter Patron der Greifswalder Hochschule sein soll. Eine Woche zuvor wollen die Universitätsangehörigen über Sinn oder Unsinn eines Patronats diskutieren.

Die Studenten haben sich schon festgelegt: Im Paragraphen 1 der Grundordnung soll es künftig heißen „Die Universität Greifswald trägt den Namen Universität Greifswald“. Aktuell steht dort Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald. Über den Namen wird seit Jahren gestritten. Bisherige Versuche, Arndt aus dem Namen zu entfernen, scheiterten. Zur Änderung der Grundordnung bedarf es einer Zwei-Drittel-Mehrheit.

Autoren des bereits eingereichten Antrags für das Ende des Patronats sind alle zwölf studentischen Senatoren. Sie hatten im Sommer auch den Antrag auf eine Urabstimmung in den drei Gruppen der Professoren, Mitarbeiter und Studenten über den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität vorgeschlagen. Dem stimmte das Hochschulparlament nicht zu.

Die Studenten begründen ihren Antrag unter anderem mit Passagen im Leitbild zur Internationalisierung der Uni. Ein Patronat wirke „mehr und mehr anachronistisch“ im „Selbstverständnis einer modernen Wissenschaft.“ Die Senatoren betonen: „Die Universität will sich nicht von Ernst Moritz Arndt als Person trennen, sondern lediglich von seiner Rolle als Namenspatron der Universität.“ Ein Namenspatron „sollte identitätsstiftend sein, was aber auch von der großen Mehrheit der Universitätsangehörigen eben genauso angesehen werden sollte. Dies ist an unserer Hochschule allerdings nicht der Fall“, heißt es weiter in der Begründung. eob

OZ

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