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Arbeitsgruppe: Greifswald soll Förderprogramm auflegen

Greifswald Arbeitsgruppe: Greifswald soll Förderprogramm auflegen

Bezahlbarer Wohnraum ist das Ziel einer Arbeitsgruppe der Bürgerschaft. Für den Vorsitzenden Erik von Malottki (SPD) liegt die magische Grenze bei acht Euro Kaltmiete pro Quadratmeter.

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Tobias Linke (Grüne)

Greifswald. Bezahlbarer Wohnraum ist das Ziel einer Arbeitsgruppe der Bürgerschaft. Für den Vorsitzenden Erik von Malottki (SPD) liegt die magische Grenze bei acht Euro Kaltmiete pro Quadratmeter.

Das Gremium hat auf seiner letzten Sitzung eine Reihe von Empfehlungen beschlossen. So appelliert es an die Stadt, ein Wohnraumförderprogramm mit eigenen Anreizen aufzulegen. Vergleichbares gebe es in Karlsruhe, sagte Mechthild Patzelt, die für die Caritas im Ausschuss sitzt. „Dafür wäre ein richtiges Haushaltsbudget sinnvoll“, sagte sie. Die Mittel könnten beispielsweise aus Grundstücksverkäufen stammen. Für Tobias Linke (Grüne) ist das ein sehr sinnvolles Projekt. Ein regelrechtes Modellprojekt zur Schaffung von sozialem Wohnraum könnte nach Meinung der Arbeitsgruppe das geplante Gebiet für etwa 1000 Greifswalder an der Hafenstraße werden (die OZ berichtete).

Als einen wichtigen Akteur bei der Schaffung von sozialem Wohnraum sieht die Arbeitsgruppe die stadteigene Wohnungsbau und Verwaltungsgesellschaft Gesellschaft Greifswald (WVG) an. Ihr sollte laut Beschluss die Stadt möglichst zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung stellen. „Damit kann der Neubau von bezahlbarem Wohnraum ermöglicht werden“, schätzt von Malottki ein. Er will diesen Vorschlag erst einmal als Prüfauftrag verstanden wissen.

Das Vorbild dafür ist Tübingen: In dieser Unistadt in Baden-Württemberg wurde das Eigenkapital der städtischen Wohnungsgesellschaft um eine Million Euro erhöht — mit der Auflage, vier Millionen in bezahlbare Wohnungen zu investieren. Laut Tobias Linke könnte die Eigenkapitalerhöhung über eine Verringerung der alljährlichen Gewinnausschüttung zugunsten der Stadtkasse erfolgen.

Außerdem sprach sich die Gruppe für eine Verdichtung bestehender Wohnquartiere aus, wie es bereits jetzt Stadtpolitik ist. Martin Grimm (Linke) hält bei Neubauten zudem eine starke Beteiligung der Bürger für wichtig. Architektonischen „Unfug“ wie den Pavillon „mit Alufolie“ zwischen Mensa und Schuhhagen müsse man verhindern, meint er.

 



eob

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