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Greifswald Greifswalder Arndt-Initiative veranstaltet Mahnwache am 1. Mai
Vorpommern Greifswald Greifswalder Arndt-Initiative veranstaltet Mahnwache am 1. Mai
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12:19 22.03.2019
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Initiative eine Mahnwache organisiert. Quelle: Katharina Degrassi
Greifswald

Die Initiative „Ernst-Moritz-Arndt bleibt“ plant nach ihrem Ausschluss beim Kulturfest am 1. Mai eine eigene Veranstaltung an dem Tag. Unter dem Motto „1. Mai – Arndt immer dabei“ wird es eine Mahnwache geben, die sich um 13.30 Uhr am Mühlentor stattfindet.

Auch auf der vergangenen Bürgerschaftssitzung war das Kulturfest auf dem Marktplatz noch einmal Thema. Peter Multhauf (Linke, Initiative Ernst-Moritz-Arndt bleibt) forderte den Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne), der auch Schirmherr des Kulturfestes ist, auf, zum Streit Stellung zu nehmen und fragte zum wiederholten Mal warum die Stadt keine eigenen Veranstaltungen zum Jubiläum des 250. Geburtsjahres des umstrittenen Dichters auf die Beine gestellt habe.

Fassbinder berichtete, es habe zum Kulturfest einen Briefwechsel mehrere Beteiligter gegeben, er hätte dargelegt, dass er Verständnis für die Entscheidung des Veranstalters habe. Die Stadt würde sich nicht mit eigenen Veranstaltungen beteiligen, weil die Person Ernst Moritz Arndt zu Lebzeiten in der Stadtgeschichte keine große Rolle gespielt habe, sondern lediglich durch den Namen der Universität mit der Stadt verknüpft sei.

Bürgerschaftspräsidentin Birgit Socher (Linke) regte an, dass sich die Bürgerinitiative „Ernst-Moritz-Arndt-bleibt“ und das Bündnis „Greifswald für alle“ doch gemeinsam zu einem runden Tisch treffen sollten, ein Thema für die Bürgerschaft wäre das allerdings nicht. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Initiative eine solche Veranstaltung gestartet, nachdem sich der Veranstalter des Kulturfestes, das Bündnis „Greifswald für alle“ gegen eine Teilnahme der Initiative ausgesprochen hatte.

Im vergangenen Jahr hätte es auch eine linksautonome 1.-Mai-Demo gegeben, welche die Teilnehmer der Mahnwache „für Arndt“ beschimpft und bespuckt hätten, erinnerte Multhauf. Bis heute hätte es kein Statement der Stadt gegeben. „Das habe ich, denke ich schon sehr häufig gesagt“, entgegnete der Oberbürgermeister. „Jegliche Form von Gewalt ist grundsätzlich abzulehnen, das ist doch ganz klar.“

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Anne Ziebarth

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