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Auf einen guten Studienstart! Freibier für die Erstis

Greifswald Auf einen guten Studienstart! Freibier für die Erstis

1950 neue Studierende haben sich für das beginnende Herbst-/Wintersemester eingeschrieben / 41 Prozent davon kommen aus den alten Bundesländern

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Unirektorin Johanna Eleonore Weber und Greifswalds OB Stefan Fassbinder schenken Freibier für die Erstis aus. Fotos (6): Peter Binder

Greifswald. Studieren im familiären Kreis, kurze Wege, Nähe zu den Professoren – für Paul Schneidewind aus Jarmen gab es kein großes Überlegen: Der BWL-Student hat sich bewusst für die Ernst-Moritz-Arndt-Universität entschieden. „Das Angebot hier ist eindeutig besser als in Berlin“, findet er. Gemeinsam mit 1950 anderen Studenten gehört er nun zu den Greifswalder Neuen, die sich für das Herbst-/Wintersemester 2016/17 eingeschrieben haben. Das sind fast genau so viele Erstis wie im vergangenen Jahr. Insgesamt gibt es an der Greifswalder Uni 10548 Studierende.

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1950 neue Studierende haben sich für das beginnende Herbst-/Wintersemester eingeschrieben / 41 Prozent davon kommen aus den alten Bundesländern

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Rektorin Johanna Eleonore Weber hieß die Erstsemester und deren Familien während der feierlichen Immatrikulation im Dom St. Nikolai gestern herzlich willkommen. Anwesend waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Dazu gehörte Verkehrs- und Energieminister Christian Pegel (SPD), der einst selbst in Greifswald Jura studierte und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), der zugleich als Vater eines Erstis erschienen war. Weber ermunterte die Neuen vor allem dazu, dass Studium in Greifswald zu genießen. „Hier gibt es so viele Dinge, auf die Sie sich als Student freuen dürfen, dass ich sicher bin, dass das Studium an dieser Alma Mater auch für Sie die schönste Zeit ihres Lebens sein wird“, gab sie den Studenten mit auf den Weg.

In Greifswald sind die beliebtesten Studiengänge nach wie vor Psychologie und Medizin. Auf 65 Studienplätze im Studiengang Psychologie haben sich mehr als 2500 Interessierte beworben. Bei Medizin kamen 18 Bewerber auf einen Studienplatz. Bei den Fächern mit freier Einschreibung stehen Jura und Betriebswirtschaftslehre hoch im Kurs. Neu sind die Studiengänge Lehramt Mathematik Gymnasium und Mathematik Bachelor.

Auffällig ist, dass in Greifswald nur noch ein Viertel aller Studenten aus MV kommt. Zwölf Prozent stammen aus Schleswig-Holstein, 11 Prozent aus Brandenburg. 41 Prozent der neu Immatrikulierten stammen aus den alten Bundesländern. „Wir sind stolz, dass wir einen so guten Ruf bei jungen Leuten haben“, betonte Weber.

Marie Hofschröer aus der Grafschaft Bentheim und Lisa Bilstein aus Süderlügum in Schleswig-Holstein, die beide Geografie studieren, „haben viel Gutes über die Greifswalder Uni gehört“ und sich bewusst für das Studium im Nordosten entschieden. Allerdings sind die jungen Frauen noch nicht ganz mit den hiesigen Gepflogenheiten vertraut. Denn traditionell gibt es nach der Immatrikulation auf dem Domvorplatz Freibier. Rektorin Weber und Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) machten beim Zapfen des gut gekühlten Gerstensaftes eine gute Figur – flink floss das kühle Blonde in die extra von der Stadt dafür beschafften Becher. „Heimathafen Greifswald“ stand drauf. Gedacht ist das Becherchen als Andenken an den Studienstart.

Stefanie Schuller aus Hamburg, Simon Lepper aus Philippsthal in Hessen und Solveig Zöller aus Berlin – alle angehende Mediziner – sind sich einig: Wenn das Studium so prima weitergeht wie am gestrigen Tag, werden sie ihre Entscheidung für Greifswald nicht bereuen.

Cornelia Meerkatz

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