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Greifswald Aufholjagd nicht belohnt
Vorpommern Greifswald Aufholjagd nicht belohnt
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00:05 26.04.2017
Der 12-jährige Bastian Skopp musste bei der Landesligamannschaft des 1. TTC Greifswald aushelfen. Im Hintergrund Henning Hoffmann. Quelle: Foto: R. Krumbholz

In der Tischtennis-Landesliga/Ost standen sich im Topspiel die zweite Vertretung des 1. TTC Greifswald und die erste Mannschaft von Medizin Stralsund gegenüber.

Die in der Rückrunde ungeschlagenen Stralsunder wollten ihre Serie fortsetzen und Greifswald den dritten Rang festigen. Für die Gastgeber musste der erst 12-jährige Bastian Skopp als Ersatzmann einspringen.

Die beiden Doppel entschieden die Stralsunder für sich. Die erste Einzelrunde verlief ausgeglichen. Das obere Paarkreuz ging an die Greifswalder und das untere an die Gäste. Nur Henning Hoffmann war es vorbehalten, in der zweiten Einzelrunde einen Punkt für die Boddenstädter zu holen. Somit war der Zwischenstand mit 3:7 aus Greifswalder Sicht ernüchternd.

Doch das Blatt wendete sich. Die Stralsunder waren sich des Sieges vermutlich schon zu sicher, und so konnten sich die Greifswalder bis auf 8:8 herankämpfen. Die Spieler Solbrig (3:2 gegen Unfried) und Stender (3:1 gegen Skopp) behielten auf Stralsunder Seite die Nerven und nahmen letztlich die Punkte mit, sodass die „Mediziner“ schließlich doch mit 10:8 gewannen.

Beim Städtecup in Parchim war der 1. TTC Greifswald mit seinen jungen Tischtennisspielern (C-Junioren) am Start. Im Einzel wurde Franz Mehlan seiner Favoritenrolle in mehreren Spielen gerecht. Erst im Finale war er gegen seinen Dauerrivalen Tommy Pohl chancenlos. Nico Weißenborn schaffte es nicht bis in die Endrunde, während für Lu Yan Evelyn Müller nach der Gruppenphase im Viertelfinale Endstation war.

Franz und Nico schafften es aber im Doppel bis in das Endspiel. Hier trafen sie auf das Duo Pohl/Wendland (Stralsund/Parchim). Es entwickelte sich ein sehr spannendes Match, in dem die TTC-Spieler bei einer 2:1-Führung im vierten Satz durchaus Siegchancen hatten. Jedoch verloren sie den Satz mit 9:11. Danach kippte das Spiel zu Gunsten der Gegner.

Im ersten Moment waren die Greifswalder Jungs enttäuscht, doch schnell überwog die Freude über die doch etwas überraschend gewonnene Silbermedaille. Lu wurde im Doppel eine Partnerin aus Wismar zugelost. Beiden gelang es, ins Halbfinale einzuziehen. Hier war das Duo dann aber chancenlos. Im Spiel um Platz drei setzten sich die beiden jedoch knapp durch und auch hier war die Freude über eine Bronzemedaille groß. So konnten sich alle drei Greifswalder Starter über Edelmetall freuen. Sie gehen motiviert in die nächsten Trainingswochen.

aw

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