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Greifswald Aus Klassenzimmern wurden Wohnungen
Vorpommern Greifswald Aus Klassenzimmern wurden Wohnungen
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00:00 06.12.2017
Greifswald

In das 1910 eingeweihte Backsteingebäude der früheren Landwirtschaftsschule in der Eldenaer Hainstraße sind schon die ersten Bewohner eingezogen. „Bis zum Jahresende wird alles fertig sein“, schätzt Hartmut Loesbrock ein. Er ist der Geschäftsführer der Berliner Fischer Wohnbau GmbH, die in Greifswald schon viel in den Eigentumswohnungsbau investiert hat.

Die frühere Landwirtschaftsschule in Eldena. Sie wurde 1910 erbaut. Quelle: Foto: Eckhard Oberdörfer

Die großen Klassenräume im Innern ließen sich sehr gut zu Wohnungen umbauen, so Loesbrock. Das Innere des Hauses sei großzügig gestaltet. Viel historische Substanz blieb erhalten. 15 seniorengerechte Wohnungen werden es am Ende sein. „Der Altbau hat etwa 1000 Quadratmeter Fläche“, berichtet der Investor.

Bis zum Jahreswechsel soll auch der Rohbau für einen Anbau mit Loggien fertig sein. Dort werden noch einmal 440 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. „Das Grundstück ist ja riesig“, sagt Loesbrock.

„Wir mussten einen Park miterwerben.“ Im Rückblick eine gute Entscheidung. Wohnen im Grünen nicht weit vom Elisenhain sei ein gutes Argument für den angestrebten Verkauf der Wohnungen. Im Internet wird für den Erwerb der Wohnungen mit der Nähe zur ebenfalls nicht weit entfernten Klosterruine Eldena geworben. Der Umbau der früheren Landwirtschaftsschule in Eldena sei ein Projekt, das Spaß

mache, sagt Hartmut Loesbrock.

Es ist ein Ort mit Geschichte. Die Landwirtschaftsschule war der Nachfolger der berühmten Königlich Preußischen Staats- und Landwirtschaftlichen Akademie zu Greifswald und Eldena. Auch eine gärtnerische und forstwirtschaftliche Ausbildung war möglich. 1933 wurde sie in „Mackensen-Schule“ umbenannt, nach einem populären Generalfeldmarschall des Ersten Weltkriegs. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog 1946 die neu gegründete Landwirtschaftliche Fakultät der Universität ein. Nach deren Verlegung nach Rostock 1950 übernahm die Ingenieurschule für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik das Haus. Drei Jahre später begann die Ausbildung von Ingenieuren für Meliorationswesen – Experten für die Steigerung der Ertragsfähigkeit von Äckern. Nach der Wiedervereinigung war das Gebäude zuletzt Berufsschule. Seit 2011 stand es leer. Im Herbst 2015 wurde es von der Stadt gegen Meistgebot verkauft. Eckhard Oberdörfer

OZ

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