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Greifswald Ausbaggerung im Hafen Ladebow beginnt
Vorpommern Greifswald Ausbaggerung im Hafen Ladebow beginnt
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13:59 13.06.2018
Greifswalds Baudezernentin Jeannette von Busse und Peter Lubs, verantwortlich für Brücken und Häfen im Tiefbau- und Grünflächenamt, vor dem neu angelegten Spülfeld in Ladebow. Hier wird das Baggergut aus dem Hafenbecken eingebracht. Quelle: Petra Hase
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Greifswald

Am 20. Juni beginnt in Ladebow die Ausbaggerung des Hafenbeckens und der Fahrrinne. Die Versandung führte in der Vergangenheit dazu, dass nur noch Schiffe mit einem Tiefgang von 4,50 Metern den Greifswalder Seehafen anlaufen konnten. Fatal für die ansässigen Unternehmen, deren Umschlag zurückging.

„In Vorbereitung dieser Arbeiten gab es eine gemeinsame Ausschreibung der Hansestadt und des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund“, berichtet Greifswalds Baudezernentin Jeannette von Busse. Denn für das Hafenbecken ist die Hansestadt als Eigentümerin zuständig, für die Fahrrinne das Wasser- und Schiffahrtsamt (WSA). 

Da eine Vertiefung des Hafenbeckens nur sinnvoll ist, wenn gleichzeitig die Fahrrrinne dorthin den gleichen Tiefgang der Schiffe ermöglicht, schlossen sich beide Seiten für diese Maßnahme zusammen. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich die Mitarbeiter unserer Verwaltung, des WSA und des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt konstruktiv für eine Lösung dieses Problems eingesetzt haben“, würdigt Baudezernetin von Busse die vorbereitenden Gespräche.

Lange Zeit war unklar, ob eine Lösung für das Problem gefunden wird. Konkret ging es für das WSA, das Bundesmittel einsetzt, um die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeiten.  Doch schließlich gab es im vorigen Jahr grünes Licht.

Auch die Greifswalder Bürgerschaft entschied sich, in den Hafen zu investieren, stellte 600000 Euro zur Verfügung. Die Kosten für die Fahrrinne konnte WSA-Sprecher Dirk Berger am Mittwoch auf OZ-Nachfrage nicht beziffern.

Hase Petra

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