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Greifswald Ausgezeichnet: 10000 Euro für interdisziplinäre Forschergruppe
Vorpommern Greifswald Ausgezeichnet: 10000 Euro für interdisziplinäre Forschergruppe
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00:05 14.11.2017
Christian Schwahn, Harald Below und Alexander Welk (v.l). Quelle: Foto: Pb
Greifswald

Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald ist mit dem Millerpreis der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ausgezeichnet worden. Die mit 10000 Euro dotierte Ehrung ist die renommierteste in der Zahnmedizin in Deutschland. Die Forscher um Oberarzt PD Dr. Alexander Welk und Dr. Christian Schwahn vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und PD Dr. Harald Below vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin fanden heraus, dass ein bestimmtes Enzym im menschlichen Speichel die Mundflora positiv beeinflusst. In einer klinischen Untersuchung wiesen sie einen Zusammenhang zwischen Aktivität des Enzyms (Speichelperoxidase) und Zahnfleischgesundheit nach. Je geringer die Aktivität des Enzyms war, desto größer war die krankhaft veränderte Tiefe der Zahnfleischtaschen bei Studienteilnehmern. Die Daten der 46 Studienteilnehmer, die fünfmal täglich Speichelproben abgeben mussten, wurden mit entsprechenden Datensätzen der umfangreichen Studie zur Bevölkerungsgesundheit – Ship-Trend – abgeglichen und damit deren Risikofaktoren mit in die statistische Auswertung aufgenommen. Verminderte Speichelperoxidase-Aktivität ist damit ein Risikofaktor für die Ausbildung einer Parodontitis.

In einem mit 1,1 Millionen Euro geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit aus dem Europäischer Fonds für regionale Entwicklung unterstützt wurde, betreibt die Arbeitsgruppe seit 2012 Grundlagenforschung zum Speichelperoxidase-System. Auf den jetzt verliehenen Millerpreis ist das Team sehr stolz, ist es doch der dritte für die Greifswalder Zahnklinik innerhalb von acht Jahren und damit Ausdruck einer funktionierenden interdisziplinären Zusammenarbeit.

OZ

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