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Greifswald Ausschuss nicht glücklich mit Standort für neue Grundschule
Vorpommern Greifswald Ausschuss nicht glücklich mit Standort für neue Grundschule
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00:01 04.11.2016

Der Standort des geplanten Grundschulneubaus in Greifswald sorgt bei Mitgliedern des Bildungsausschusses der Bürgerschaft für Bauchschmerzen. Die Stadtverwaltung favorisiert bislang eine Fläche an der Verlängerten Scharnhorststraße (die OZ berichtete), Alternativen stehen derzeit nicht zur Debatte.

Ulf Burmeister

„Ich befürworte diesen Standort. Immerhin liegt er dank der Bahnunterführung dicht an der Fleischervorstadt, ist gut erreichbar“, argumentiert Ausschussvorsitzender Erik von Malottki (SPD).

Allerdings sei der Ort nicht optimal – allein aufgrund der zu erwartenden Vorbereitungszeit der Baumaßnahme. Laut Verwaltung erfordert dieses Gebiet die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Erfahrungsgemäß erstreckt sich ein solches Verfahren über einen längeren Zeitraum. Bausenator Jörg Hochheim (CDU) rechnet deshalb mit einer Fertigstellung nicht vor 2010/21. Die Schule soll ersten Schätzungen zufolge zehn bis zwölf Millionen Euro kosten, zweizügig werden und mit einer Sporthalle ausgestattet sein.

„Ich bin kein Anhänger von alternativloser Politik“, versichert Erik von Malottki, „aber wo gibt es denn in der Stadt einen Ort, an dem wir schneller bauen können“, fragte er auf der Ausschusssitzung am Mittwochabend. Gremiumsmitglied Lutz Jesse (CDU) unterbreitete gleich zwei Vorschläge: „Was ist zum Beispiel mit der freien Fläche hinter dem Seat-Autohaus an der Ausfahrt Grimmer Straße oder ein Stück weiter hinten bei der Firma Boddenbau?“ Jesse, der unweit des geplanten Schulstandortes wohnt, hält das avisierte Gebiet für denkbar ungeeignet: „Das ist dort ein halber Sumpf. Der Kostenaufwand für die Erschließung dürfte immens hoch sein“, sagt er. Auch Ulf Burmeister (Bürgerliste) findet die Verlängerte Scharnhorststraße nicht ideal. „Zurzeit leben dort in den Eigenheimgebieten viele Kinder. Doch in ein paar Jahren sind die aus dem Schulalter raus“, gibt er zu bedenken. Marion Heinrich (Linke) denkt anders: „Mir ist dieser Standort lieber als gar keine neue Schule.“

Arndt-Regionalschulleiterin Angela Leddin beobachtet den Bedarf an Grundschulplätzen schon lange und erklärt: „Es war ein Fehler, vor Jahren die kleine Grundschule in der Fettenvorstadt zu schließen.“ Doch daran sei nicht mehr zu rütteln.

Petra Hase

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