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Baltic Mariners sind wieder MV-Landesmeister

Schwerin/Greifswald Baltic Mariners sind wieder MV-Landesmeister

Die Greifswalder Baseballspieler setzten sich in Schwerin gegen die Diamonds nach Spielverlängerung mit 12:11 durch

Schwerin/Greifswald. „Unser eigentliches Jahresziel war der Neuaufbau der Mannschaft, um in der nächsten Saison wieder richtig angreifen zu können“, sagt Frank Füllenbach, der Trainer der Greifswalder Baltic Mariners. „Mit einer solchen Entwicklung haben wir jedoch nicht gerechnet.“ Seine Mannschaft hat das Finale 12:11 gegen die favorisierten Schwerin Diamonds gewonnen und damit den fünften Meistertitel hintereinander geholt.

Die Schwerin Diamonds hatten in der diesjährigen Saison nur zwei ihrer 16 Spiele verloren und hatten auch im Halbfinale mit ihrem Gegner, der Spielgemeinschaft Rostock Grizzlys/Wismar Vikings, keine Probleme. Die Greifswalder hingegen mussten fünf Spiele an ihre Gegner abgeben und hatten auch bei einigen Siegen oft das nötige Quäntchen Glück. Im Halbfinale gewannen sie knapp, aber verdient gegen die stark kämpfenden Rostock Bucaneros. Die Schwerin Diamonds gingen also als Favorit in das Finale, das zu ihren Gunsten auch noch in Schwerin stattfand.

Die Baseballer der HSG brachten mit Mathias Wienke ihren besten Pitcher auf den Werferhügel. „Wienke hatte uns in dieser Saison mit seinem Pitching immer im Spiel gehalten. Auch wenn er einige Schwächephasen hatte, so besteht für uns, in so einem Finalspiel, kein Zweifel daran, dass wir ihm das Vertrauen schenken“, sagte Füllenbach vor dem Spiel. Der Trainer der Schweriner, Scott Klitz, entschied sich für Frank Woisin als Werfer.

Dieser schickte im ersten Inning die Offensive der Greifswalder ohne einen Punkt wieder zurück auf die Bank. Auch die Schweriner begannen motiviert, wurden aber von der Defensive der Baltic Mariners ebenfalls kurzgehalten. „Wir haben ihnen früh einen Dämpfer verpasst. Man hat gemerkt, dass sie schnell Punkte vorlegen wollten. Das hat nicht geklappt und ab da an war klar, dass das Spiel eine knappe Geschichte wird“, sagt Füllenbach im Rückblick.

Im zweiten Inning gelang den Greifswaldern der erste Punkt nach einem tollen Schlag von Gelinek. Und nachdem die erneute Offensive der Schweriner wieder ohne Punkt zurück auf die Bank musste, wurde es merklich leiser unter den rund 100 Zuschauern. Jetzt legten die Baltic Mariners richtig los. Nach guten Schlägen, aggressivem Laufspiel und durch Fehler des Gegners, wurden fünf Punkte nach Hause geholt. Die Diamonds erzielten ihrerseits nur einen Punkt, sodass es nach drei Innings 6:1 für die HSG-Baseballer stand.

„Jetzt passierte leider das, was uns in dieser Saison schon sehr oft in schwierige Situationen gebracht hatte. Wir haben in der Offensive geschlampt und in der Defensive waren wir nicht wach genug“, sagt Füllenbach. Die Schweriner glichen das Spiel nach guten Schlägen und Defensivfehlern der Greifswalder aus. Ab hier wechselte die Führung immer wieder.Auch die Zuschauer waren begeistert von dem spannenden Spiel.

Im siebten Inning, beim Stand von 9:8 für die Greifswald Baltic Mariners, gelang ihnen das vermeintlich dritte Out zur Meisterschaft. Die Schiedsrichter entschieden jedoch, dass der erlaufene Punkt der Schweriner noch zu zählen sei und somit ging das Spiel in die Verlängerung. Hier lagen die Nerven bei beiden Teams blank.

Mittlerweile stand Möller für die Schweriner auf dem Werferhügel, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Baltic Mariners drei Punkte zur 12:9-Führung auf die Anzeige brachten. Bei diesem Stand brauchten die Greifswalder nur noch drei Outs für die Meisterschaft. Die ersten beiden gelangen ihnen schnell. Dann jedoch ließ bei Wienke die Kontrolle über seine Würfe deutlich nach und den Schwerinern gelangen noch zwei Punkte zum Stand von 11:12, ehe die Greifswald Baltic Mariners das dritte Out machten und die Meisterschaft feiern konnten. „Das war eine Achterbahn der Gefühle. Ich bin so stolz auf diese Mannschaft. Keiner hat den Sieg allein geholt. Wir haben als Team gewonnen. Alle haben ihren Teil zum Sieg beigetragen,“ freute sich Füllenbach über den Ausgang der Saison 2017.

André Berndt

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