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Greifswald Basketballer zittern sich ins Pokalfinale
Vorpommern Greifswald Basketballer zittern sich ins Pokalfinale
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00:01 22.03.2017
Greifswald

Durch einen äußerst knappen 68:65-Sieg gegen den EBC Rostock V zieht der SV NoBa Greifswald in das Pokalfinale des Basketballverbandes MV ein. Dabei sah es über lange Zeit nicht nach einem Sieg für Greifswald aus. „Erst in den letzten drei Minuten haben wir den Rückstand aufgeholt und das Spiel gedreht. Wahnsinn“, freut sich Spielertrainer Michael Buse.

Cornelius Fischer war in den Schlussminuten des Spiels maßgeblich daran beteiligt, dass das NoBa-Team das Pokal-Halbfinale gewann. Quelle: Foto: Thomas Frömming

Schließlich hatte NoBa das Punktspiel vor 14 Tagen gegen die Rostocker klar mit 63:48 für sich entschieden und damit die Tabellenführung in der höchsten Spielklasse des Landes geholt.

„Wir sind sehr selbstbewusst ins Pokalmatch gegangen und glaubten an einen sicheren Einzug ins Finale“, sagt Buse. Der Greifswalder Coach konnte bis auf den gesperrten Centerspieler Bothe und Guard Düe auf einen vollständigen Kader zurückgreifen, während der EBC auf wichtige Stützen wie Stöhr und Holl verzichten musste.

Rostock fand aber besser ins Spiel, führte nach zwei erfolgreichen Angriffen mit 5:0. NoBa glich schnell aus und ging vor allem durch schnelle Fastbreaks mit 13:7 in Führung, um dann das erste Viertel mit 17:13 für sich zu entschieden. Im zweiten Viertel drehten die Rostocker auf, sie trafen vor allem aus der Distanz und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Zur Halbzeit lag Rostock mit 33:28 vorn.

Auch mit dem Wiederanpfiff lief bei den Greifswaldern fast gar nichts. „Uns gelangen weder Distanzwürfe, noch Freiwürfe“, ärgerte sich Buse über diese Phase. Rostock zog über die Stationen 40:29 (23.) und 44:35 (25.) bis 48:35 auf und davon. „Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer deutlichen Niederlage aus. Wir haben das dritte Viertel aber noch mit sechs Punkten in Folge beenden können, so dass Rostock nur noch mit sieben Zählern (52:45 – Anm.d.R.) vorn lag und wir Hoffnung hatten, im letzten Viertel noch zum Erfolg zu kommen“, sagt Buse.

Der letzte Durchgang war dann an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Greifswalder holten schnell bis zum 51:52 auf. Zwei Minuten vor Spielschluss gelang Shooting-Guard Cornelius Fischer mit einem klasse Move zum Korb das 57:57 und dann mit zwei Freiwürfen sogar die 59:57- Führung. Rostock glich postwendend aus, um wenig später mit 62:61 zu führen. Mit Beginn der letzten Spielminute trafen Bartelt und Fischer zum 66:62 für Greifswald. 33 Sekunden vor Spielschluss lag Rostock mit 66:65 vorn. 17 Sekunden vor dem Abpfiff verwarfen die EBC-Spieler einen „Dreier“. Bartelt holte sich den Rebound und setzte im Gegenangriff Eduard Holzer ein, der mit der Schlusssirene das 68:65 erzielte.

Greifswald steht damit nach jahrelanger Abstinenz wieder einmal im Pokalfinale des BVMV und trifft am 22. April in Schwerin auf das Regionalligateam des EBC.

Greifswald: Fischer (30 Punkte), Buse (14), E. Holzer (7), Bartelt (5), Heyne (4), D. Holzer (2), Brehmer (2), Schröder (2), Witt (2), Liebsch, Steude, Zahradka

Thomas Frömming

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