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Greifswald Bei Sieg gibt’s Samstag frei
Vorpommern Greifswald Bei Sieg gibt’s Samstag frei
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00:01 28.10.2016
Maxim Banaskiewicz (l.) wird für den Greifswalder FC auch in Bützow auf Torejagd gehen. Quelle: Werner Franke

Greifswald Fast im Dunkeln müssen die Greifswalder Fußballer heute beim TSV Bützow antreten. Unter Flutlicht werden sie das Spitzenspiel der Verbandsliga ab 19.30 Uhr bestreiten – der Tabellenerste ist beim Zweiten zu Gast.

Greifswalder FC tritt heute im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga beim TSV Bützow an

„Ich sehe die späte Anstoßzeit eher von der romantischen Seite“, sagt Hagen Reeck, der Trainer des Greifswalder FC. „Die Atmosphäre ist viel schöner als am Tag und auch die Leute sind anders drauf. Die meisten meiner Spieler mögen die Freitagspiele.“

Reeck, der mit seiner Mannschaft bereits an drei Freitagabenden gespielt hat, geht davon aus, dass jeder Spieler mehr Spannung aufbaut und deshalb ein paar Prozente mehr aus sich herausholt. Doch während der Coach eher Romantiker ist, sehen einige Aktive die praktische Seite eines solchen Termins: Das Wochenende ist dann frei. „Aber nur, wenn alles bestens für uns läuft. Dann gibt’s am Sonnabend frei, sonst ist Auslaufen geplant“, sagt Reeck.

Die bisher ungeschlagenen Greifswalder (24 Punkte) wollen beim TSV Bützow, der ein Spiel mehr absolviert hat und über 23 Zähler verfügt, wieder „Vollgas“ geben. Das wird beim Aufsteiger und Überraschungsteam der Liga auch nötig sein. „Ich habe die Mannschaft mehrmals beobachtet. Da sind gute Fußballer dabei. Das Team wirkt sehr harmonisch. Wir dürfen uns spielerisch keine Ausfälle leisten, wenn wir wieder drei Punkte mitnehmen wollen“, sagt Reeck, der fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. „Bis auf Chougourou, der verletzt ist, sind alle Spieler an Bord“, sagt Reeck.

Der zweite Vertreter der Region in der Verbandsliga ist der SV Görmin, der am Sonnabend beim Tabellenfünften Torgelower FC Greif antreten muss. Zwar hat es am vergangenen Wochenende für das Team in Güstrow (0:6) einen auf die Mütze gegeben, doch der Aufsteiger ist als Tabellenneunter derzeit gut positioniert.

„Ich bin mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden“, sagt der Görminer Vereinschef Peter Schütz. „Wir haben vor der Güstrow-Partie in drei Spielen gepunktet und sind fünf Ränge von den Abstiegsplätzen entfernt. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Dennoch bleibt unser oberstes Ziel der Klassenerhalt.“

Schütz, der bei jedem Spiel seiner Mannschaft dabei ist, sieht sein Team morgen in der Außenseiterrolle. „Torgelow hat da sicher mehr Erfahrung als wir.“ Deshalb erwartet er von seinen Spielern großen kämpferischen Einsatz. „Mit der Ausnahme vor einer Woche haben die Jungs bisher die taktische Marschroute unseres Trainers Achim Schult immer hervorragend umgesetzt“, sagt Schütz. „Ich erwarte, dass das auch im Spiel gegen Torgelow so sein wird.“

Ralf Edelstein

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