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Greifswald Beräumung des Areals zieht sich hin
Vorpommern Greifswald Beräumung des Areals zieht sich hin
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08:30 16.04.2018
Auf diesen Areal in der Ortsmitte von Freest sollen im kommenden Jahr Wohnhäuser gebaut werden. Quelle: Meerkatz Cornelia
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Freest

In der Ortsmitte von Freest will Berliner Firma Einfamilien- und Doppelhäuser errichten. Doch derzeit stocken die Abrissarbeiten. Ein altes verfallenes Bauernhaus und baufällige Fischerhütten und Schuppen bieten einen trostlosen Anblick. Doch der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass es bald mit dem Abriss weitergeht.

Erschließung beginnt noch in diesem Jahr

Ende Februar/Anfang März war mit der Beräumung des Areals mitten im Dorf begonnen worden, um Platz zu haben für die Umsetzung des Bebauungsplanes „Wohnanlage Freest am Fischereihafen“. 36 Einfamilien und Doppelhäuser will die Berliner Wiblo Beratungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH auf der Fläche errichten. Für die Erschließung des Geländes war es notwendig, Bäume und Sträucher zu roden. Lediglich das alte und schon zu großen Teilen in sich zusammengefallene Bauernhaus steht noch auf der Fläche. „Das verschwindet auch bald noch, ebenso die dahinterstehenden baufälligen alten Fischerhütten. Das hat der Investor für das Frühjahr zugesichert“, sagt Kröslins Bürgermeister Holger Dinse. Die Erschließung des künftigen Wohngebietes will der Bauträger ebenfalls noch in diesem Jahr beginnen. Ob die Erschließung bereits während des Freester Fischerfestes Anfang August in Gange sei, müsse man sehen, so der Bürgermeister. Er rechnet damit, dass die Fläche dann während eines der größten maritimen Volksfeste in Vorpommern mit mehreren tausend Besuchern nicht mehr als Parkplatz für die Fahrzeuge der Schausteller zur Verfügung stehe.

B-Plan wird nun zu Ende gebracht

Die Berliner Firma hatte das Gelände in Freest, das zur Gemeinde Kröslin gehört, vor zwei Jahren von privaten Eigentümern erworben. Es war zu einem Teil schon überplant. Der B-Plan werde laut Bürgermeister nun fortgeführt und zu Ende gebracht. Die Entwurfsplanung hatte der Bauträger allerdings mehrfach überarbeiten müssen wegen mangelnden Schallschutzes. Laut Mitteilung des Amtes Lubmin sei am Ende unter anderem festgelegt worden, die Wohnhäuser mit Schallschutzfenstern zu versehen und eine Schallschutzmauer zu errichten. 

Meerkatz Cornelia

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