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Betriebswirte bei Plasmaphysikern

Greifswald Betriebswirte bei Plasmaphysikern

Uniübergreifendes Studentenseminar führte auch ins Max-Planck-Institut

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Der Physiker Adrian von Stechow (rechts) erläuterte den Studenten und ihren Betreuern das Wendelsteinexperiment.

Greifswald. Die Forschung zur Bändigung des Sonnenfeuers am Max-Planck-Institut ist ein Aushängeschild der Greifswalder Forschungslandschaft. Aber wie teuer und wie wettbewerbsfähig der Fusionsstrom einmal sein wird, steht in den Sternen. Es gibt noch zu viel Unsicherheiten auf dem Weg zum ersten Kraftwerk.

Eine Prognose über dessen Wirtschaftlichkeit hänge von den gewählten Annahmen ab, meinte der Kaufmann Peter Kurz am Rande einer Führung von Studenten der Fernuniversität Hagen zum Wendelstein-7-X-Experiment. Er ist Koordinator am Institut für Plasmaphysik und hat als Greifswalder Absolvent am Lehrstuhl des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Manfred Matschke Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der Fusionskraftwerke durchgeführt. Während der Bau eines Kraftwerks sehr teuer sein dürfte, geht man allgemein davon aus, dass die Stromerzeugung sehr preiswert ist. Matschke, inzwischen emeritiert, aber noch immer für die Universität aktiv, organisierte in diesem Jahr ein universitätsübergreifendes Seminar mit seinem Schüler Prof. Thomas Hering von der Fernuniversität Hagen. Als Teil dessen informierten sich Studenten und Wissenschaftler im IPP über die zurückgelegte Strecke auf dem Weg zur Kernfusion und ließen sich von dem Physiker Adrian von Stechow das Wendelstein- 7-X-Experiment erläutern. Das Seminar „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Investitionstheorie und Unternehmensbewertung“ kam bei den Studenten gut an. „Es ist eine schöne Erfahrung, hier in Greifswald zu sein“, meinte Masterstudent Tim Tenhumberg aus Hagen, der einen Vortrag zur Unternehmensbewertung nach Unternehmensspaltung hielt.

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