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Bewohner fordern mehr Plätze

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Greifswald. In der Stadt herrscht Parkplatzmange, viele Anwohner fragen sich: Wohin mit meinem Auto? Das wurde am Dienstagabend bei einer Debatte im Rathaus wieder einmal deutlich.

Greifswald. In der Stadt herrscht Parkplatzmange, viele Anwohner fragen sich: Wohin mit meinem Auto? Das wurde am Dienstagabend bei einer Debatte im Rathaus wieder einmal deutlich. Rund 30 Greifswalder waren gekommen, um über dieses Thema zu diskutieren, gemeinsam mit Marlies Hagemann von der Ingenieurplanung Ost GmbH (IPO), Detlef Borchert, dem Geschäftsführer der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft (GPG) und Gamal Khalil, dem stellvertretenden Chef der Ortsteilvertretung Innenstadt.

Laut der IPO gibt es 10331 Stellplätze in ganz Greifswald, wovon 4586 öffentlich sind. „Die Auslastung ist enorm und steigt besonders nachts in die Höhe“, sagt Marlies Hagemann. Im Stadtzentrum, in der Fleischervorstadt und in der südlichen Mühlenvorstadt sei es besonders schlimm. Teilweise steige die Auslastung dort sogar auf über 100 Prozent.

Die Stadt versucht, Abhilfe zu schaffen. Künftig entstehen 150 neue Parkplätze auf dem Areal neben dem Bahnhof, erklärt Hagemann. Und auf dem Martin-Andersen-Nexö-Platz soll in den kommenden Jahren ein Parkhaus gebaut werden (siehe links).

Aus dem Publikum tönt es: „Wir Anwohner müssen die Parkplätze immer mit den Pendlern teilen!“Viel zu oft stellten sich Leute von Außerhalb auf Bewohner-Parkplätze in der Innenstadt. Zustimmende Laute hallen durch den Saal. Auch Detlef Borchert sagt, verstärkte Kontrollen für Falschparker seien nötig. Diese und weitere Anregungen der Gäste würden notiert. Denkbar sei auch, dass die GPG eine Bürgerbefragung zum Thema starte.

Olivia Stracke

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