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Bleibt doch ein Parkplatz am Hansering?

Greifswald Bleibt doch ein Parkplatz am Hansering?

Neues 120-Betten-Hotel wird wohl keine Auto-Stellplätze haben / Ausschuss diskutiert über Lösungen

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Auch zwischen Fischstraße und Bachstraße soll gebaut werden. Bauausschuss-Chefin Monique Wölk schlägt vor, den Parkplatz zu belassen.

Quelle: Foto: P. Binder

Greifswald. Parkplätze am Hansering bekommen immer mehr Seltenheitswert. Mit dem geplanten Neubau eines Hotels ab 2019 zwischen Knopf- und Bachstraße fallen die dortigen 78 Bewohnerstellplätze weg. Der bestehende Parkplatz wird bebaut. Aktuell errichtet ferner die Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) auf dem ehemaligen Parkplatz zwischen Kuh-und Brüggstraße den „Hansehof“. Der erste Spatenstich für dieses Projekt ist bereits erfolgt. 96 Wohnungen und 105 Stellplätze entstehen.

Heute: Diskussion über Hotelneubau

Der geplante Neubau eines Hotels am Hansering mit 120 Betten steht heute im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde in der Gaststätte „Das Sofa“. „Dieses Konzept wirft nicht nur Fragen auf, sondern stellt uns vor vollendete Tatsachen“, meint Veranstalter Hüsyein Aydin. Eingeladen sind Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtmerketings.

Termin: heute, 18 Uhr,

Brüggstraße 29

Auch die Tage des dann letzten Parkplatzes auf der Südseite des Hanserings sind gezählt. Der städtebauliche Rahmenplan sieht für das Areal zwischen Bach- und Fischstraße in der Perspektive Wohnhäuser vor.

Oder kommt es doch nicht so? Im Bauausschuss der Bürgerschaft schlug dessen Vorsitzende Monique Wölk (SPD) vor, den Parkplatz zwischen der Bachstraße und der Fischstraße, das sogenannte Quartier A8, doch nicht zu bebauen und die Stellflächen ausschließlich den Anwohnern zur Nutzung zu überlassen. In dem Gremium wurde das Parkplatzkonzept für das neue Hotel ausgiebig diskutiert. Die Investoren sollen sich laut Plan für 100000 Euro freikaufen können. Das heißt, sie müssen die im Baugesetz vorgesehenen 20 Stellplätze für ein Hotel mit 123 Betten nicht errichten. Die Gäste sollen Parkhäuser und Großparkplätze nutzen. Das ist ein Zugeständnis, damit der lang gehegte Traum eines neuen Innenstadthotels für Tagungsgäste und für Touristen wahr wird.

Bauausschussmitglied Jörn Kasbohm sprach sich dafür aus, die Bewohner der Häuser an der Roßmühlenstraße möglichst schnell zu informieren. Nur so könne man Akzeptanz für die Hotelplanungen gewinnen.

Beschlüsse werden erst auf der nächsten Bauausschussitzung gefasst.

Damit das Quartier A 8 für die Anwohner als Parkplatz frei bleiben könnte, müsste die Bürgerschaft eine Änderung der jetzigen Rahmenplanung beschließen. Es ist also eine „Frage der politischen Mehrheiten“, wie Bausenatorin Jeanette von Busse (CDU) anmerkte.

Jörg König (Forum 17.4) und Thomas Lange (SPD) brachten zu Lösung der Stellplatzprobleme am Hansering einen alten Vorschlag ins Spiel: Ein Parkdeck auf dem Parkplatz Hansering (Holzgasse). Für Fred Wixforth, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes und Geschäftsführer der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft (GPG), ist das nach wie vor keine Option. „Ein Parkdeck in der Holzgasse ist nicht attraktiv für Bewohner“, schätzt er ein. Der Weg der Stadt zur Lösung der Probleme für die Anwohner: Im Zentrum werden alle Parkautomaten in den Seitenstraßen der Fußgängerzone und an der Marienkirche abgebaut, die Stellplätze dienen dann ausschließlich dem Bewohnerparken. Ferner erweitert die GPG den Parkplatz Museumshafen Nord, macht insgesamt über 150 Bewohnerparkplätze für die Altstadt zwischen Bahnhofstraße und Hansering. Dort müssen sich die Bürger je nach Wohnort in den beiden durch die Steinbeckerstraße geteilten Zonen einen Parkplatz suchen.

Wer als Besucher der Stadt legal parken will, dem bleiben die Parkhäuser am Markt und im Domcenter sowie die Großparkplätze wie der am Hansering und in der Bahnhofstraße. Alle Probleme zahlenmäßig lösen wird laut von der Bürgerschaft beschlossenen Parkraumentwicklungskonzept das neue Parkhaus auf dem Nexöplatz. Dafür wird aktuell an einem Bebauungsplan gearbeitet. Ziel sind erst einmal 400 Stellplätze an diesem Standort. „Es entsteht hinreichend Parkraum“, betonte Wixforth.

Eckhard Oberdörfer

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