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Greifswald Bücherbaum: Vereinsgründung muss noch erfolgen
Vorpommern Greifswald Bücherbaum: Vereinsgründung muss noch erfolgen
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00:01 13.10.2016

Zum Jahresende wollen die Stadtwerke die Verantwortung für den Bücherbaum an der Europakreuzung abgeben. Dann soll ein neuer Verein sie übernehmen (die OZ berichtete).

Gamal Khalil möchte den Bücherbaum weiter übernehmen. Quelle: kl

Doch diesen Verein gibt es noch nicht. Die Gründungsversammlung in der Gaststätte „Sofa“ am 5. Oktober sei gescheitert, sagt Gamal Khalil, Vorsitzender des Integrationsvereins Integ. Integ hätte den beliebten Bücherbaum gern als Integrationsbaum übernommen. Die Stadtwerke entschieden sich aber für den neuen Verein, den der Greifswalder Jürgen Seemann erst noch gründen will.

Khalil sagt, das Treffen am 5. Oktober sei im sozialen Netzwerk Facebook schon als die Gründungsveranstaltung angekündigt worden. Dann aber seien nicht genügend Interessenten gekommen.

Seemann stellt es anders dar. „Das war keine Gründungsversammlung“, sagt er. „Wir werden den Verein Ende Oktober / Anfang November gründen.“ Es gebe genügend Interessenten und auch Zusagen zur finanziellen Unterstützung von einem Unternehmen und einer Privatperson. Mit dabei sein will der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Nikolaus Kramer. Er habe am 5. Oktober wegen einer Sitzung in Schwerin nicht teilnehmen können, sagt er.

Seemann erklärt, der Treff im „Sofa“ sei nur eine vorbereitende Zusammenkunft, ein Austausch mit dem Verein der Bücherfreunde gewesen. Dieser Verein bestückt den Baum mit Lesestoff. Zwar deponierten auch andere Bürger Druckwerke in den Fächern des Baums, insgesamt aber würden mehr entnommen als hineingelegt. Die Bücherfreunde wollen auch in Zukunft für Lesestoff sorgen.

Im „Sofa“ mit dabei war der Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion der Grünen, Alexander Krüger. Er habe bei der Zusammenkunft, die aus seiner Sicht positiv verlief, eine Kooperation der Vereine angeregt.

Falls es keinen neuen Träger für den Bücherbaum gebe, sollte die Stadt die Verantwortung übernehmen, fordern die Grünen. Integ-Chef Khalil betont: „Wir stehen weiter zur Verfügung.“ Als ergänzendes Angebot plant er einen rollenden Bücherbaum. eob

OZ

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