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Greifswald Vor Entscheidung im Greifswalder Umland
Vorpommern Greifswald Vor Entscheidung im Greifswalder Umland
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15:25 06.11.2018
Blick auf das Gemeindezentrum von Neuenkirchen Quelle: FOTO: Eckhard Oberdörfer
Neuenkirchen

 Der 9. Dezember ist der Tag der Entscheidung. Dann werden die Stimmen eines Bürgerentscheids über die Zukunft Neuenkirchen ausgezählt. Die Wahlberechtigten haben zuvor zwei Wochen Zeit, per Brief die entscheidende Frage zu beantworten: Soll sich Neuenkirchen mit Wackerow, Mesekenhagen und Levenhagen zusammenschließen oder nicht.

Dafür haben am Montagabend auf einer außerordentlichen Neuenkirchener Gemeindevertretersitzung sieben Volksvertreter gestimmt. Das ist exakt die nötige Mehrheit der 12 aktuellen Gemeindevertreter, zehn waren anwesend. Zuvor hatte Erich Peters vorgeschlagen, den Bürgern drei Fragen zur Entscheidung vorzulegen, erstens die Viererfusion, zweitens eine Eingemeindung nach Greifswald und drittens den Erhalt der Selbstständigkeit. Das gehe rechtlich nicht, beschied ihn der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Kirchner. Die Frage müsse eindeutig sein. Bürgermeister Frank Weichbrodt bekannte sich zur Durchführung der Bürgerbefragung. Er habe sie den Wackerowern empfohlen, begründete Weichbrodt. Das müsse dann auch für Neuenkirchen gelten.

In einem ersten Bürgerentscheid Ende August hatte sich die Mehrheit der Neuenkirchener gegen eine Fusion mit sieben anderen Gemeinden Landhagens ausgesprochen. Parallel votierte eine Mehrheit der Wackerower gegen die Eingemeindung nach Greifswald.

Levenhagen entscheidet noch im November

Der Text des Entwurfs des Fusionsvertrages wird im nächsten Landhäger Amtsblatt veröffentlicht. In Neuenkirchen ist auch noch eine Bürgerversammlung zur Fusion geplant. In Levenhagen findet am 29. November eine Einwohnerversammlung mit anschließender Gemeindevertretersitzung statt, informierte Bürgermeister Steffen Boos. In Wackerow entscheiden die Volksvertreter schon am 21. November. Aktuell beraten die Ausschüsse über den Vertragsentwurf. In Mesekenhagen gibt es noch keine Termine, so Bürgermeister Geert-Christoph Seidlein.

Entscheidend für die Bildung der größeren Gemeinde ist ohnehin die Haltung der Bürger Neuenkirchens. Ohne die 2300 Einwohner dieser Kommune werden die angestrebten 5000 Bürger als Voraussetzung für einen hauptamtlichen Bürgermeister nicht erreicht. Es wären nicht einmal 3000 Einwohner, die für einen hauptamtlichen Gemeindechef unter der Voraussetzung reichen, dass die neue Kommune die Verwaltung des Amtes Landhagen führt.

Laut den vom Land vorgeschriebenen Kriterien zur Selbsteinschätzung der Zukunftsfähigkeit würde ein Scheitern der Fusion besonders Levenhagen (nicht zukunftsfähig) und Wackerow (sehr hoch verschuldet, bekommt bei Fusion bis zu zwei Millionen Euro) treffen. Mesekenhagen und Neuenkirchen sind nach den Landeskritierien zukunftsfähig.

Eckhard Oberdörfer

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