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Greifswald Bundesamt fördert Sprachkurse
Vorpommern Greifswald Bundesamt fördert Sprachkurse
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00:00 27.06.2017

Integrationskurse, Sprachförderung, Praktika ... OZ erkundigte sich bei Kristina Birkholz, Pressereferentin der Agentur für Arbeit Greifswald, über Verfahrenswege.

Kristina Birkholz

Wie viele Teilnehmer befinden sich derzeit in Sprachkursen?

Kristina Birkholz: Die Sprachförderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurde zum 1. Juli 2016 um die berufsbezogene Deutschsprachförderung ausgeweitet. In den Integrationskursen lernen Zugewanderte die deutsche Alltagssprache. In den anschließenden berufsbezogenen Sprach- und Weiterqualifizierungsmodulen werden arbeitsuchende Migranten auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Um daran teilnehmen zu können, müssen sie unter anderem arbeitsuchend gemeldet sein und mindestens das Sprachniveau B1 beherrschen. Für die Zulassung ist das BAMF zuständig. In Greifswald nehmen aktuell ca. 60 Kunden von Arbeitsagentur und Jobcenter an solchen Sprachkursen teil.

Wer entscheidet, wer einen Sprachkurs besuchen darf?

Es ist gesetzlich festgelegt, dass das die Arbeitsagenturen und Jobcenter für die bei ihnen gemeldeten Bewerber entscheiden. Sie müssen dazu vorab prüfen, ob die Grundvoraussetzungen vorliegen.

Stimmt es, dass ein Teilnehmer, hat er die Prüfung eines Sprachkurses nicht bestanden, mindestens vier Monate auf den nächsten Sprachkurs warten muss?

Nein, eine solche Regel gibt es nicht. Ein Teilnehmer kann einen nicht bestandenen Sprachkurs wiederholen. Allerdings nur einmal. Es kann im Einzelfall sinnvoll sein, vor der erneuten Kursteilnahme das Sprachniveau mit anderen Maßnahmen zu stärken, um ein erneutes Scheitern zu verhindern.

Wie wird mit Flüchtlingen verfahren, die Praktika absolvieren wollen? Erhalten sie Angebote?

Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter unterstützen die Praktikumssuche. Die Vermittler geben Tipps, bei welchen Arbeitgebern man sich vorstellen kann oder stellen den Kontakt her. Aufgrund des hohen Fachkräftebedarfes gibt es viele Arbeitgeber, die daran interessiert sind, über ein Praktikum eine Arbeitskraft oder einen zukünftigen Auszubildenden zu finden.

Interview: Petra Hase

OZ

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