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Greifswald Bundesminister Gröhe lobt Projekt Landrettung
Vorpommern Greifswald Bundesminister Gröhe lobt Projekt Landrettung
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00:05 09.09.2017
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit Klaus-Peter Adomeit, Geschäftsführer der WVG (l.), Axel Hochschild (CDU-Chef, 2. v. r.) und Marek Zygmunt, Direktor der Frauenklinik. Quelle: Foto: Katharina Degrassi
Greifswald

Während seines Besuches am Donnerstag in Greifswald lobte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) das Projekt Landrettung, das Universitätsmedizin und Landkreis Vorpommern-Greifswald gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Der Startschuss für das Pilotprojekt zur Verbesserung der Notfallversorgung fiel erst vor wenigen Monaten. „Sanitäter werden besonders geschult, um die Patienten über den Kontakt zu einem Telearzt versorgen zu können“, erklärte Gröhe. In der kommenden Woche wird bereits der erste Baustein des Projekts freigeschaltet, die sogenannte Rettungs-App. Dort können sich ehrenamtliche Helfer anmelden, die medizinische Kenntnisse haben. Sollte es in ihrer Nähe einen Notfall geben, werden sie kontaktiert, um bei der Erstversorgung zu helfen. Das sei eine wichtige Hilfe in Regionen, in denen der Weg zum Krankenhaus mitunter länger dauere, so Gröhe.

Die CDU-Fraktion der Bürgerschaft hatte den Minister zu einer öffentlichen Fraktionssitzung zum Thema Gesundheit eingeladen. Das Interesse in den Reihen der Greifswalder war eher gering. 30 Gäste, darunter mehr als 20 CDU-Mitglieder, kamen. Während seines Vortrags nannte Gröhe weitere herausragende Projekte der Unimedizin, wie die wissenschaftliche Arbeit von Professor Wolfgang Hoffmann am Institut für Community Medicine. Dort werde unter anderem wichtige Arbeit in der Demenzforschung geleistet. In der anschließenden Diskussion fragte Hinrich Ballke, ehemaliger langjähriger Vorsitzender der Kinderschutzbundes, wie Gröhe zu der Petition der Kinderärzte an den Bund stehe, in der die Einrichtung eines Kinderombudsmannes gefordert wird. Gefährdung des Kindeswohls, Haltungsschäden und unzureichende Angebote zum Schwimmenlernen seien Probleme, die zu wenig beachtet werden. „Wir haben oft keine Schulküchen mehr, obwohl viele Kinder zu dick sind, sich ungesund ernähren“, sagte Ballke. Gröhe nickte, beteuerte, die Probleme ernst zu nehmen und dass die Regierung sie fest im Blick habe. Wie auch sonst. Schließlich ist Wahlkampf. kat

OZ

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