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Greifswald Bus zu Greifswalder Schulen überfüllt
Vorpommern Greifswald Bus zu Greifswalder Schulen überfüllt
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15:59 11.09.2018
Der Schülerverkehr ist das wichtigste Standbein der Verkehrsbetriebe. Sonst würden sie häufig leer sein. Quelle: Stefan Brümmer
Greifswald

Bei einer Erstklässlerin aus Mesekenhagen (Vorpommern-Greifswald) flossen letzte Woche die Tränen, weil sie ohne ältere Geschwister im Schulbus fahren musste. Schuld sei der Fahrer, sagt die Mutter. Bürgermeister Geert-Christoph Seidlein fasst seine Kritik weiter. Seit Jahren gebe es Probleme.

Ab dem Riems fahren morgens zwei Busse, der erste von Mesekenhagen über Karrendorf/Leist und der zweite direkt nach Neuenkirchen und Greifswald. Aus dem ersten mussten auf Geheiß des Fahrers die älteren Kinder, auch Geschwister von Abc-Schützen, aussteigen, erzählt die Mutter. Im zweiten Bus waren Mittwoch letzter Woche schon alle Sitzplätze belegt, als er in Mesekenhagen ankam. Er war in der Folge übervoll. Der erste Bus war fast leer, rügt die Mutter.

Seidlein fragt sich nun, ob sich der Verkehrsbetrieb um den Titel des schlechtesten ÖPNV bewerbe. Er fordert klare Regeln, wer welchen Bus benutzen dürfe.

Die Busse vom Riems über Mesekenhagen nach Neuenkirchen und Greifswald sind normale Linienbusse. Häufig gibt es nicht genug Sitzplätze.

Stehplätze sind zulässig, betont der Geschäftfsführer der zuständigen Verkehrsbetriebe, Frank Lettkemann. Das sei dem Kreis als Träger des Schülerverkehrs bekannt. Er habe aber Verständnis, dass die Eltern Sitzplätze für alle wünschen. Mit dem kritisierten Fahrer will er reden.

Laut der Mutter habe Lettkemann bei einem Gespräch mit ihr Verständnis für die Probleme gezeigt. Aber die Vereinbarungen mit dem Kreis seien nun einmal derzeit so. Die Mutter meint allerdings, dass gerade allen kleinen Kindern Sitzplätze zur Verfügung stehen müssten, besonders wenn die Busse auf der viel befahrenen B 105 unterwegs sind.

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