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CDU-Konservativer Ott: „Bei uns hier brennt die Luft“

Greifswald CDU-Konservativer Ott: „Bei uns hier brennt die Luft“

Der Sprecher der CDU-Konservativen in Vorpommern-Greifswald, Sascha Ott, hat eine personelle und inhaltliche Erneuerung der Partei gefordert.

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Sascha Ott, Mitglied des Konservativen Kreises der CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: B. Wüstneck

Greifswald. Der Sprecher der CDU-Konservativen in Vorpommern-Greifswald, Sascha Ott, hat eine personelle und inhaltliche Erneuerung der Partei gefordert. „Wenn es uns nicht gelingt, diese inhaltlichen und personellen Veränderungen in den nächsten zwei Jahren herbeizuführen, dann wird die CDU als Volkspartei nicht mehr existent sein“, sagte der CDU-Landesvize im Heimatverband von Angela Merkel am Freitag. Er befürchte, ohne diesen notwendigen Erneuerungsprozess drohe der CDU das Schicksal der SPD, nämlich „Stück um Stück zu verdampfen“. Ott betonte, sich als Sprecher des Konservativen Kreises zu äußern.

Das Verhandlungsergebnis zum Koalitionsvertrag sei in personeller Hinsicht „desaströs“, sagte Ott und begründete dies „mit einem abservierten Thomas de Maizière als Innenminister, mit einer Verteidigungsministerin (Ursula) von der Leyen, die in den letzten Jahren der Truppe alles andere als gut getan hat.“ Am schmerzhaftesten sei die Abgabe des Finanzministeriums, das nicht das Ergebnis der Wahl widerspiegele.

„Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Ich finde, das deutsche Volk jedenfalls hat diese Regierung nicht verdient“, sagte Ott. Kluge konservative Köpfe wie Jens Spahn hätten keine Berücksichtigung gefunden. Es brodele in der Partei, betonte Ott. Er erhalte Mails und Rückmeldungen von Bürgern und Parteimitgliedern, die unzufrieden seien, weil die inhaltliche Handschrift der CDU nicht mehr erkennbar sei. „Bei uns brennt hier die Luft.“ Die CDU habe ihre konservativen Wurzeln gekappt. Sie müsse wieder Eltern in der Bildungs- und Familienpolitik Orientierung geben und bei der Flüchtlingspolitik erkennbar bleiben.  

dp/mv

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