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CDU fordert qualifizierten Mietspiegel

Greifswald CDU fordert qualifizierten Mietspiegel

Die Arbeitsgruppe Bezahlbarer Wohnraum kritisiert den geltenden Greifswalder Mietspiegel als nicht repräsentativ.

Greifswald. Die Arbeitsgruppe Bezahlbarer Wohnraum kritisiert den geltenden Greifswalder Mietspiegel als nicht repräsentativ. „Der private Wohnungsmarkt ist nicht ausreichend abgebildet“, sagt Tobias Linke (Grüne), stellvertretender Vorsitzender der AG. Problem: Die Mitarbeit an der Erstellung des Mietspiegels ist freiwillig. Traditionell reichen die beiden großen Wohnungsunternehmen WGG und WVG ihre Daten ein. Als Preistreiber auf dem Markt gelten jedoch die privaten Anbieter.

Die Kritik teilt Sascha Ott (CDU). „Die Datenbasis ist viel zu gering. Bei einigen Wohnklassen wurden gerade mal zehn bis 15 Wohnungen herangezogen. Eine solche Datenerhebung zu machen, ist hahnebüchen“, sagt Ott und fordert von der Stadt, einen qualifizierten Mietspiegel zu erstellen. „Der wird von Sachverständigen auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden angefertigt. Dafür muss die Stadt zwar mehr Geld in die Hand nehmen“, sagt Ott. Dafür gebe es dann jedoch einen aussagekräftigen Überblick über das Mietniveau.

Kritik übt Ott nicht nur an der geringen Aussagekraft des von der Stadt erarbeiteten Mietspiegels, sondern auch an den Mietspiegeln, die Internetbörsen wie Immowelt oder Immonet errechnen. „Die Wohnungen werden dort nur eingestellt, weil sie so nicht weggegangen sind. Die meisten Wohnungen wechseln von Bekannten zu Bekannten, von Student zu Student. Das ist eine schlechte Basis für eine Prognose“, sagt Ott. Ulrich Bittner (Grüne) widerspricht: „Es ist falsch zu behaupten, dass Mieten nicht real sind, die auf dem Mietmarkt abgebildet werden. Der Mietmarkt ist das, was sichtbar ist.“

kat

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