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Charaktertest in Fürstenwalde

Fußball Charaktertest in Fürstenwalde

Greifswalder Oberligist gastiert beim Tabellenzweiten und spielt damit eine tragende Rolle im Aufstiegskampf.

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Die Treffer des Japaners Shota Meguro (rechts) werden auch in Fürstenwalde gefragt sein. Der Greifswalder Stürmer erzielte das letzte Tor des FC Pommern beim 0:1-Auswärtssieg in Luckenwalde.

Quelle: Ronald Krumbolz

Fußball Amateuroberliga. Sonntag, 14 Uhr:   FSV Union Fürstenwalde - FC Pommern Greifswald. Zum Zünglein an der Waage im Kampf um die Oberligameisterschaft kann der FC Pommern Greifswald werden. „Wir haben gegen Fürstenwalde noch etwas gutzumachen“, sagt FCP-Trainer Eckart Märzke. Im Hinspiel erlitt die Märzke-Elf die bis dato höchste Niederlage. Mit 1:6 kam der Pommern-Tross damals unter die Räder. Die Kampfansage der Greifswalder dürfte den BFC Viktoria freuen. Der aktuelle Tabellenführer wäre dankbar, wenn die Hansestädter von ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten etwas Positives mitbringen würden. Zuletzt sorgte nämlich eine 0:1-Niederlage der Viktoria in Altlüdersdorf für neue Spannung im Aufstiegskampf. Den Ausrutscher des Ligakrösus nutzten die Unioner allerdings nur unzureichend. Das 1:1-Unentschieden in Waltersdorf war zu wenig. Trotzdem: Fürstenwalde hat ein Spiel weniger als der BFC absolviert und drei Punkte Rückstand. Dank des besseren Torverhältnisses haben die Fürstenwalder alle Trümpfe in ihrer Hand.

Die Heimniederlage vom vergangenen Wochenende (die OZ berichtete) liegt dem FC Pommern Greifswald noch immer schwer im Magen. „Wer so inkonsequent beim Torabschluss agiert, kann keine Spiele gewinnen“, haderte Pommern-Vorstandsmitglied Klaus Schilling. Er verwies dabei auch auf die gerade einmal 30 erzielten Treffer in 27 Ligaspielen. „Wir sind Achter und haben die zweitschlechteste Offensivabteilung der Oberliga — eigentlich geht das gar nicht“, so Schilling. Auch Cheftrainer Märzke ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Wir sind vor dem gegnerischen Gehäuse wie blockiert und müssen das unbedingt abstellen.“ Nur dann würde ein versöhnlicher Abschluss der Saison gelingen. Entwarnung gab es indes für Kapitän und Abwehrchef Manuel Kraft. Der Innenverteidiger wurde gegen Waltersdorf zur Pause mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt. Die Verletzung erwies sich als nicht schwerwiegend — Kraft nahm unter der Woche wieder am Mannschaftstraining teil. Der Heilungsprozess bei Christian Gutjahr verzögert sich hingegen. Für den Spielmacher käme ein Einsatz in Fürstenwalde noch zu früh.

Probleme im Torabschluss hat der kommende Gegner nicht. Fürstenwalde traf im Vergleich mit den Greifswaldern doppelt so oft in den Kasten ihrer Kontrahenten. Allein Christian Mlynarczyk (13), Roland Richter (12), Gordan Griebsch (5) und Norman Guski (5) zeigten sich für 35 der insgesamt 60 Treffer verantwortlich. In der Rückrunde kassierten die Union-Kicker bislang nur eine Niederlage. Diese resultierte aus der Spitzenbegegnung mit dem BFC Viktoria. 1179 Zuschauer sahen Anfang des Monats im Fürstenwalder Friesenstadion die 1:3-Pleite. Im Umfeld des FSV Union Fürstenwalde ist die Oberliga-Euphorie und der mögliche Regionalligaaufstieg allgegenwärtig. Im Schnitt besuchten 693 Zuschauer die Heimspiele der Spreestädter.

Fußball am Wochenende
Landesliga. Morgen, 14 Uhr:

FSV Blau-Weiß Greifswald - SG Karlsburg/Züssow

Landesklasse. Morgen, 14 Uhr:

HFC Greifswald - SV Kandelin

GSV 04 II - FC Pommern Stralsund II

Frauen-Kreisoberliga. Morgen,

10 Uhr: FCP HGW II - Krusenfelde

Kreisoberliga. Morgen, 15 Uhr:

SV Gützkow - VSG Weitenhagen

Kreisliga. Sonntag, 14 Uhr:

Dersekower SV - GSV 04 III

Fortuna Neuenkirchen - SV Sarnow

 

Matthias Trenn

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