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Greifswald Dambecker Kicker verpassen Finaleinzug
Vorpommern Greifswald Dambecker Kicker verpassen Finaleinzug
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00:00 29.03.2016
Der Dambecker Sven Lüdtke (gelb) kämpfte tapfer, schied aber mit seinem Team aus. Quelle: Peter Krüger

Mit knapp 150 Zuschauern erinnerte die Kulisse beim Fußball-Pokalhalbfinale zwischen dem SV Dambeck (Kreisklasse) und dem FSV Einheit Ueckermünde II (Tabellenführer der Kreisoberliga) an sportlich sehr erfolgreiche Tage in den Neunzigern. Damals hatte der SV Dambeck 53 über Jahre hinweg auf Bezirksebene für Aufsehen gesorgt. Doch diesmal waren die Dambecker nur in der Außenseiterrolle. Es reichte dann sportlich nicht, auch wenn die Gastgeber mit 1:0 führten. Ueckermünde setzte sich durch und schaffte mit einem 4:1-Sieg den Einzug ins Pokalfinale (im Juni).

Ueckermünde war von unserer Spielweise etwas überrascht.“Ingo Metzler,

Trainer des SV Dambeck

„Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Ueckermünde war vor allem im ersten Durchgang überrascht von unserer Spielweise. Leider konnten wir das nicht bis zum Ende durchhalten, somit war die Einheit-Elf letztlich der verdiente Sieger“, sagt Ingo Metzler, Trainer des SV Dambeck 53.

Lange Zeit sah es nicht nach einem Favoritensieg aus. Die Hausherren spielten ohne jeglichen Respekt munter auf das Einheit-Tor zu. Nach einer Ecke war es dann Dambecks Top-Torjäger, Berner, der per Volleyschuss in der 6. Minute das 1:0 markierte. Die Führung hielt jedoch nur sieben Minuten. Die Gäste nutzten eine Unachtsamkeit in der Dambecker Defensive zum Ausgleich. Noch aber behielt der Gastgeber die Initiative, er ließ Ueckermünde so gut wie keinen Spielraum und störte weitestgehend mit gesunder Zweikampfhärte. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte war dem Favoriten dann deutlich anzumerken, dass er mehr will. Die Zielstrebigkeit und der Wille waren gänzlich anders. Folgerichtig ließ dann auch das 2:1, nach einer knappen Stunde, nicht lange auf sich warten. Kurze Zeit später fiel mit dem 1:3 aus Dambecker Sicht so etwas wie die Vorentscheidung. Die Gastgeber kassierten das 1:4 in der Schlussphase des Spiels.

Ueckermünde trifft im Kreispokalfinale auf den Torgelower FC Greif II, der sich in Wilsickow im Elfmeterschießen mit 11:10 durchsetzte. Die Partie war spannend. Zur Halbzeit stand es 2:2, nach 90 Minuten 3:3 und nach der Verlängerung 4:4. Das Elfmeterschießen musste entscheiden. Die ersten fünf Schützen jeder Mannschaft trafen zum 9:9. Der sechste Durchgang blieb ohne Treffer, im siebten folgte das 10:10. Dem achten Wilsickower Schützen versagten die Nerven.

Von Peter Krüger

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