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Greifswald Dank Großinvestition läuft's wie geschmiert
Vorpommern Greifswald Dank Großinvestition läuft's wie geschmiert
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17:57 02.05.2018
Ralf Dähne ist Mitarbeiter in der Abfüllung und überwacht an einem der Automaten die Arbeiten. Quelle: Meerkatz Cornelia
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Lubmin

Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro, Vergrößerung des Firmengeländes um 2,5 Hektar für weitere Tanklager, Verkauf der Produkte in 40 Länder der Welt, Arbeit in zwei Schichten: Bei den Deutschen Ölwerken läuft’s wie geschmiert. So sieht es  Geschäftsführer Andre Westphal. „Wir haben am Standort Lubmin eines der modernsten Schmierölwerke Deutschlands mit einem logistisch idealen Platz“, sagt er.

430 verschiedene Produkte

Von der Produktion über Abfüllung, Etikettierung und Versand erfolge alles aus einer Hand, die Rohstoffe und fertigen Produkte könnten dank des Gleisanschlusses sowohl per Bahn, per Schiff oder auf dem Lkw an- und ausgeliefert werden. Das mittelständische Unternehmen stellt 50 000 Tonnen Schmierstoffe pro Jahr her _ das sind 430 verschiedene Produkte, darunter Pkw-, Lkw- und Traktorenöle sowie Racing- und Getriebeöle.

15 Mitarbeiter müssen gehen

Der Großteil der Investitionen ist bereits realisiert worden: Die neue Logistikhalle mit 4850 Lagerplätzen sei in Betrieb, das Tanklager sei erheblich vergrößert worden, um Rohstofftanks, Abfüll- und Endmischlagertanks, was die Herstellung erheblich verbillige. Außerdem gebe es zwei neue vollautomatische Abfüllanlagen und weitere Labortechnik, um die erforderlichen Qualitätsuntersuchungen jederzeit durchführen zu können. „Dank der modernen Technik können die Prozesse nun viel effizienter gestaltet werden“, sagt Westphal. Dass sei auch der Hauptgrund, warum nach und nach 15 Mitarbeitern gekündigt wird. „Vieles, was früher Handarbeit war, erledigen jetzt Maschinen“, erklärt dazu der Geschäftsführer. Auch viele Transportwege würden entfallen, da die bislang in Anklam, Greifswald und Lubmin angemieteten Lagerflächen dank der neuen Logistikhalle nicht mehr benötigt würden.

Rohrleitung soll bald in Bau sein

Noch nicht in Bau ist der neue Schiffsanleger – eine Rohrleitung, die die Rohstoffe direkt vom Schiff im Industriehafen in die Produktion bringt und die erhebliche Transportwege einsparen wird. „Wir warten auf die Genehmigung durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Sobald sie da ist, beginnen wir“, verkündet der Geschäftsführer.

Meerkatz Cornelia

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