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Greifswald Das Gefühl und die Statistik
Vorpommern Greifswald Das Gefühl und die Statistik
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00:05 09.02.2017

Es ist ja in letzter Zeit viel von der gefühlten Sicherheit die Rede. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr sicher. Ich merke das immer bei Besuchen, wenn ich aufgefordert werde, mein Rad doch aufs Grundstück zu stellen. Es könnte sonst auf der Straße gestohlen werden, befürchten die Gastgeber. Ich erzähle dann immer gern, dass mir in meinen über 26 Jahren Bundesrepublik noch kein einziges Rad gestohlen wurde, in der DDR dagegen mehrfach, gefühlt waren es zehn Mal. Die Mensa am Wall war so ein Ort der Diebe, an dem ich einige Räder eingebüßt habe. Zum Schluss wollte die Versicherung nicht mehr bezahlen, was in der DDR normalerweise nicht allzu problematisch war. Nach einer Beschwerde habe ich es aber noch mal hinbekommen. Nun habe ich vor 15 Jahren ein preiswertes Rad erworben und bin auch nicht mehr zu nächtlichen Mensapartys unterwegs. Andererseits weiß ich natürlich, dass Greifswald eine Hauptstadt der Fahrraddiebe ist. Ich vermute einfach, dass mein Rad nicht wertvoll genug ist. Selbst am Bahnhof stand es immer noch brav, wenn ich es mal auf dem Weg zu einer Zugfahrt abgestellt habe. Darum ist mein persönliches Sicherheitsgefühl als Radfahrer in Greifswald sehr gut.

OZ

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