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Greifswald Das Wunder von Greifswald: Martens-Elf schlägt Oberligisten
Vorpommern Greifswald Das Wunder von Greifswald: Martens-Elf schlägt Oberligisten
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00:00 18.04.2013
Der Jubel kannte bei den Greifswaldern keine Grenze. Der 2:1-Erfolg �ber Wismar katapultierte den GSV 04 ins Landespokal-Halbfinale. Quelle: Werner Franke
Greifswald

GreifswaldKrombacherpokal-Viertelfinale. Greifswalder SV 04 - FC Anker Wismar 2:1 (2:1). Mit einem Kraftakt hat sich der Greifswalder SV 04 sein Halbfinal-Ticket im Landespokal gesichert. Vor 299 zahlenden Zuschauern gelang dem Greifswalder Verbandsligisten im Duell mit Anker Wismar ein 2:1-Sieg. Die Tore für das von Matthias Martens trainierte 04-Team erzielten Kapitän Ronny Krüger (8.) und Alexander Glandt (13.).

Hochmotiviert gingen die Greifswalder in die Begegnung. Anker zeigte sich sichtlich überrascht vom forschen Auftreten der Hausherren. Ohne Kompromisse suchte die Martens-Elf ihr Heil in der Flucht nach vorn und versuchte, dem Oberligisten mit spielerischen Mitteln zu Leibe rücken. Nach drei Minuten sorgte André Gellentin für den ersten Aufreger. Sein Linksschuss landete noch leicht abgefälscht am Torgestänge. Die nachfolgende Ecke hätte um Haaresbreite den aufgerückten Abwehrchef Alexander Glandt zum Torschützen gemacht — die Gäste-Abwehr klärte seinen Versuch mit vereinten Kräften.

Routinier Krüger sorgte fünf Minuten später für grenzenlosen Jubel. In seiner unnachahmlichen Art nahm es der 33-Jährige mit der gesamten FCA-Defensive auf, und zog dann mit links von der Strafraumgrenze ab. Mit Hilfe des Innenpfostens landete das Leder in den Maschen. Die favorisierten Wismarer tauchten nach elf Minuten vor dem GSV-Gehäuse auf. Kevin Rosinski scheiterte an Stefan Moritz. Auf der anderen Seite schnippelte Alexander Werwath einen Eckball auf Glandt, der mit toller Kopfball-Technik vollendete.

In der Folge zogen sich die Gastgeber weit zurück und verlegten sich auf Konterfußball. Clemens Lange fand eine Lücke in der GSV-Abwehr und scheiterte am überragenden Moritz (15.). Danach zeigte sich der Oberligist kopfballstark. Fabian Bröcker und Dennis Martens verfehlten den Greifswalder Kasten nur knapp (26., 33.). Der 2:1-Anschlusstreffer fiel dann über die rechte Abwehrreihe des GSV 04:

Personell arg gebeutelt, musste Martens auf dieser Position improvisieren und stellte Offensivspezialist Robert Edler in die Außenverteidigung. Edler machte seine Sache gut, hatte in der 34. Minute allerdings gegen Felix Dojahn das Nachsehen. Dessen scharfe Flanke verwertete Lange.

Verzweifelt rannten die Anker-Kicker in den zweiten 45 Minuten dem Rückstand hinterher. Bröker und Martens fanden ihren Meister in GSV-Torhüter Moritz. Die Greifswalder verteidigten mit Glück und Geschick ihren knappen Vorsprung.

GSV: Moritz - Edler, Schade, Glandt, Freimanis - Fraus, Gorgas, Werwath, R. Krüger - Greinert

GSV-Hymne: „Weil wir Freunde sind“
Die Zeit vergeht, der Spielplan steht

der Trainer mahnt uns noch ein

letztes Mal

Nur zusammen wird es gehen

und dann

Werden wir das Spiel noch drehn

und dann

holen wir uns den Pokal Die Luft die knistert und die Sonne scheint auf unser Tor Der Rasen war noch nie so grün und die Fans singen laut im Chor:

GSV 04 wir spielen hart am Wind GSV 04 stark um Sturm GSV 04 weil wir Freunde sind und unser Gegner kommt nur selten bis ans Tor Die Münze fällt und der Schiri pfeift das Spiel an Der Käptn treibt den Ball bis ganz nach vorn Ein Schritt nach rechts der Hackentrick gelingt zum Glück und dann stehen wir schon vorm

Gegner-Tor Die Abwehr wackelt und wir schießen volles Rohr Der Ball der knallt ins rechte Eck Und die Fans singen laut im Chor:

GSV 04 wir spielen hart am Wind GSV 04 stark um Sturm GSV 04 weil wir Freunde sind und unser Gegner kommt nur selten bis ans Tor


• Die Hymne gesungen von Seeside unter www.ostsee-zeitung.de

Seeside sorgte für Stimmung
Mit der neuen Vereinshymne des Greifswalder SV 04 „Weil wir Freunde sind“ rockte die Band „Seeside“ das Volksstadion. Auch die E-Junioren-Kicker der Gastgeber zeigten sich begeistert von den Klängen der Greifswalder Musiker. Der Text und die Melodie stammen von Band-Leader Michael Turban. Mit dem Fußballverein GSV 04 verbindet „Seeside“ eine jahrelange Freundschaft. „Irgendwann kam uns die Idee zu einem Song für unsere Freunde“, so Turban. Für Susann Peters (36) und Manuela Bollnohl (39), beide langjährige 04-Anhänger, war der Auftritt vor allem wegen des Soundes und der Live-Perfomance beeindruckend.

Matthias Trenn

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